Mit Schadsoftware verseuchte Datei­anhänge mit Rechnungen von Telefonfirmen, Versandhänd­lern und Banken sind ein alter Hut. Nun erwischt es auch Ikea. Der Datei­anhang der E-Mail soll eine Liefer­bestätigung des schwe­dischen Einrichtungs­hauses sein. Wird bei dieser Mail nicht auf „Löschen“, sondern auf „Datei­anhang öffnen“ geklickt, hat der Nutzer verspielt. Unsere Recherchen ergaben: Eine verborgene Software in der vermeintlichen Ikea-Liefer­bestätigung verschlüsselt Daten auf der Fest­platte. Für das Entschlüsseln fordern Erpresser üblicher­weise Lösegeld.

Tipp: Seien Sie bei Datei­anhängen generell vorsichtig. Schadsoftware kann den Rechner eines Freundes gekapert haben. Kommt Ihnen bei einer Mail etwas komisch vor, fragen Sie vor dem Herunter­laden des Anhangs lieber nach. Die Anbieter sollten Rechnungen nicht per Mail versenden, sondern zum Herunter­laden auf einem sicheren Server bereit stellen. Internetsicher­heits-Software im Test Wirksame Programme gegen Cyberangriffe

Dieser Artikel ist hilfreich. 9 Nutzer finden das hilfreich.