Wer Schaden­ersatz fordert und verhindern will, dass seine Ansprüche verjähren, darf dafür nicht ein Mahn­verfahren einleiten und dabei bewusst falsche Angaben machen. Das hat der Bundes­gerichts­hof am 23. Juni 2015 entschieden (Az. XI ZR 536/14). Viele Anleger­anwälte hatten das versucht. Ihre Mandanten haben nun nur noch die Chance, gegen ihre Anwälte vorzugehen.

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