Schadensanzeigen Meldung

Ein Fallschirmsprung geht nicht immer gut aus. Bei Verletzungen zahlt die Unfallversicherung.

Wenn ein Versicherungsunternehmen die Fragen in seinen Formularen für Schadensmeldungen missverständlich formuliert und der Versicherte deshalb falsch antwortet, kann das Unternehmen die Zahlung nicht verweigern. Mit diesem Urteil gab das Oberlandesgericht Hamm einem Kunden recht, der gegen seinen Versicherer auf Leistungen aus einer Unfallversicherung geklagt hatte (Az. 20 U 77/07). Der Mann hatte nach einem Tandemsprung mit dem Fallschirm einen Wirbelbruch erlitten. Die Frage des Versicherers nach „Krankheiten oder Gebrechen“, die „unabhängig von den Folgen des jetzigen Unfalls bestehen“ sei jedoch so missverständlich formuliert, dass der Versicherer trotz einer falschen Antwort des Kunden auf die Frage zahlen müsse.

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