Liegt ein eindeutiger Sachverhalt vor, darf der Versicherer nicht trödeln. Das Amtsgericht Erlangen hat entschieden, dass bei geklärter Schuldfrage nach einem Verkehrsunfall eine Frist von zwei Wochen ausreicht, um die Schaden­regulierung vorzunehmen (Az. 1 C 1787/04).

Im vorliegenden Fall hätte der Versiche­rer zumindest eine Fristverlängerung beantragen müssen, meinte das Gericht. Es sprach der Klägerin ­Schadenersatz für die Anwaltskosten zu.

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