Unser Rat

  • Rechts­anwalt. Sind Sie nach einem Unfall oder einem ärzt­lichen Behand­lungs­fehler sehr schwer verletzt, wenden Sie sich am besten gleich an einen Anwalt, der Erfahrung mit ähnlichen Fällen hat. Die Erst­beratung kostet höchs­tens 250 Euro. Sie ist auch sinn­voll, wenn Sie später doch nicht recht­lich gegen den Versicherer vorgehen. Anwälte wissen auch, ob und wie sich ein Prozess finanzieren lässt.
  • Versicherer. Wollen Sie erst einmal auf eigene Faust Ihren Schaden beim Versicherer melden, dann lassen Sie sich nicht auf Gespräche mit dessen Mitarbeitern ein. Bei Schwer­verletzten setzen die Versicherer schon als Sach­bearbeiter in aller Regel gut geschulte Juristen ein. Die sollen vor allem unbe­rechtigte Ansprüche abwehren. Sprechen Sie besser erst mit einem Anwalt.
  • Rechts­schutz­versicherung. Wenn Sie eine Rechts­schutz­versicherung haben, ist die Durch­setzung von Schaden­ersatz­ansprüchen abge­sichert. Seien Sie skeptisch, wenn die Versicherung Ihnen einen Anwalt vorschlägt. Suchen Sie sich besser selbst einen. Der kann sich auch um die Deckungs­zusage der Rechts­schutz­versicherung kümmern.

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