Schaden­ersatz für Geld­anleger

Schaden­ersatz für Geld­anleger: Haftung nach Bank­beratung

02.01.2012

Verluste mit Fonds müssen Banken und Sparkassen fast immer ausgleichen, wenn sie Kunden bei der Anlage in Fonds beraten und heimlich Provisionen kassiert haben. Auch bei Zertifikaten oder Versicherungs­verträgen gibt es Chancen auf Schaden­ersatz.

Inhalt

Ersatz für Verluste mit Fonds

Am besten sind die Aussichten auf Schaden­ersatz bei Fonds – egal welcher Art. Häufig haben sich die Banken hinter dem Rücken ihrer Kunden den Ausgabe­aufschlag und sons­tige Provisionen vom Anbieter erstatten lassen. „Kick Back“ heißen solche Rück­vergütungen in der Branche. test.de kennt keine Bank, die nicht kassiert hätte. Die Gerichte urteilen unisono: Wenn solche Geheim­provisionen geflossen sind, haben die Banken und Sparkassen Anleger zu entschädigen. Dafür müssen Anleger ihre Verluste recht­zeitig erkennen. Vor allem bei geschlossenen Fonds ist das gar nicht so einfach.

Ersatz für Verluste mit Zertifikaten, Anleihen, Versicherungen

Auch Opfer der Lehman-Pleite und anderer Reinfälle mit Zertifikaten und Anleihen haben oft Anspruch auf Schaden­ersatz. Allerdings ist die Rechts­lage nicht so eindeutig wie bei Fonds.

Trotz der Abweisung erster Schaden­ersatz­klagen von Lehman-Opfern: Nach der Pleite der Bank Lehman Brothers 2008 können viele Käufer von Zertifikaten und anderen Anlagen weiter auf Schaden­ersatz hoffen.

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