Schadenersatz für Geldanleger: Haftung nach Bankberatung

Verluste mit Fonds müssen Banken und Sparkassen fast immer ausgleichen, wenn sie Kunden bei der Anlage in Fonds beraten und heimlich Provisionen kassiert haben. Auch bei Zertifikaten oder Versicherungsverträgen gibt es Chancen auf Schadenersatz.

Ersatz für Verluste mit Fonds

Am besten sind die Aussichten auf Schadenersatz bei Fonds – egal welcher Art. Häufig haben sich die Banken hinter dem Rücken ihrer Kunden den Ausgabeaufschlag und sonstige Provisionen vom Anbieter erstatten lassen. „Kick Back“ heißen solche Rückvergütungen in der Branche. test.de kennt keine Bank, die nicht kassiert hätte. Die Gerichte urteilen unisono: Wenn solche Geheimprovisionen geflossen sind, haben die Banken und Sparkassen Anleger zu entschädigen. Dafür müssen Anleger ihre Verluste rechtzeitig erkennen. Vor allem bei geschlossenen Fonds ist das gar nicht so einfach.

Ersatz für Verluste mit Zertifikaten, Anleihen, Versicherungen

Auch Opfer der Lehman-Pleite und anderer Reinfälle mit Zertifikaten und Anleihen haben oft Anspruch auf Schadenersatz. Allerdings ist die Rechtslage nicht so eindeutig wie bei Fonds.

Trotz der Abweisung erster Schadenersatzklagen von Lehman-Opfern: Nach der Pleite der Bank Lehman Brothers 2008 können viele Käufer von Zertifikaten und anderen Anlagen weiter auf Schadenersatz hoffen.

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