Saugwischer im Test Schöner wischen mit Akku

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Saugwischer im Test - Schöner wischen mit Akku
Auf Walzen oder Tüchern. Drei der sieben Saugwischer im Test. © Benjamin Pritzkuleit

Akku-Saugwischer sollen Böden ohne Anstrengung putzen. Ob sie wirk­lich besser sind als Eimer und Wischmopp, zeigt unser Saugwischer-Test.

Saugwischer im Test Alle Testergebnisse für Akkusaugwischer

Der Sieges­zug der akku­betriebenen Haus­halts­geräte geht weiter: Akku-Wischs­auger oder -Saugwischer sollen den Hausputz erleichtern. Sie wischen den Boden feucht und saugen Schmutz­wasser in einen eigenen Tank. Zwei Modelle in unserem Test putzen insgesamt gut, einer fällt durch und bekommt ein Mangelhaft.

Saugwischer im Test Alle Testergebnisse für Akkusaugwischer

Das bietet der Akkuwischer-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für insgesamt sieben Akku-Saugwischer. Im Test unter anderem: Akkugeräte von Kärcher, Leifheit, Vorwerk und Philips. Die Wischs­auger kosten zwischen 200 und 1 000 Euro.
  • Kauf­beratung. Sie erfahren, wer Testsieger geworden ist und können die Geräte vergleichen. Mit einem Klick auf das Produktfoto in der Tabelle, sehen sie alle Details zum jeweiligen Gerät, zum Beispiel, wie lange der Akku läuft.
  • Download: Heft­artikel als PDF. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 5/2022.

Manche Wischs­auger hinterlassen einen Wasser­film

Wir haben unter anderem geprüft, welche Saugwischer die Grund­reinigung von Hartböden gut hinbe­kommen. Auch die Reinigung von angetrock­neten Flecken mussten die Akkuwischer bewältigen.

Ergebnis: Manche Geräte ziehen Schlieren, andere hinterlassen einen Wasser­film auf dem Boden. Nicht gut für empfindliche Oberflächen. Von den sieben Geräten im Test lässt sich auch einer als reiner Staubsauger nutzen. Und es gibt Modelle, die eher Akku-Staubsauger mit Wisch­funk­tion sind.

Akku-Wischer erfordern Aufwand

Viele der Geräte sind recht aufwendig vorzubereiten, zu bedienen und nach dem Putzen zu reinigen. Walzen müssen einge­setzt werden, Tücher müssen vor dem Wischen befeuchtet werden. Wie lange ein Akkuwischer putzen kann, hängt nicht nur von der Akku­lauf­zeit ab, sondern auch davon, wie schnell der Frisch­wasser­tank leer und der Schmutz­wasser­tank voll ist. Das haben wir uns natürlich auch genau angeguckt.

Tipp: Lästige Arbeiten wie Putzen, Waschen oder Aufräumen schneller erledigen? Wie das klappt lesen Sie in dem Ratgeber „Haushalt nebenbei“ für 16,90 Euro.

Schön sauber bleiben

Wenn ein Saugwischer für Ihren Haushalt nicht infrage kommt, interes­sieren Sie sich vielleicht für unsere Staubsauger im Test oder für die Saugroboter im Test, die können zum Teil ja auch wischen.

Saugwischer im Test Alle Testergebnisse für Akkusaugwischer

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hellmuthnieselt am 23.11.2022 um 18:24 Uhr
Kärcher in Badewanne leicht zu reinigen

Ich stelle das Gerät nach Gebrauch, ohne Schmutz Wassertank in die Badewanne und lasse ein wenig Wasser laufen. Das Gerät schalte ich natürlich ein. So reinigen sich die Walzen ohne Ausbau. Auch die Seitenteile können komfortabel an Ort und Stelle gereinigt werden.

hellmuthnieselt am 23.11.2022 um 18:16 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

SUSU2023 am 04.11.2022 um 10:35 Uhr
Hartboden ist nicht gleich Hartboden

Meiner Ansicht nach vergleichen Sie hier Äpfel mit Birnen. Bissell und Kärcher haben jeweils nur Microfasertücher/rollen - diese sind für geölte Hartböden nicht geeignet, da die Mikrofaser bekannterweise die Holzseife wieder aus den Poren des Holzes herausholt; dies ist nicht im Sinne des Erfinders, da der Boden dann nicht mehr genährt bzw. geschützt ist. Somit bleibt für geölte Hartböden nur der Vorwerk, für den ich mich auch schon vor ein paar Jahren entschieden habe. Darüber hinaus sind die Tücher einfach auszuwechseln und können bei 60 Grad gewaschen werden. Ich habe also beim Vorwerk beides; Mikrofasertücher für Fliesen und Baumwolltücher für geölte Holzböden.

SUSU2023 am 04.11.2022 um 10:30 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Angel69 am 28.07.2022 um 14:50 Uhr
Vorwerk ist sein Geld wert

Ich arbeite auch nicht für Vorwerk. Ich habe einen Haushalt mit 4 Kindern und zwei Langhaarhunden und wische jeden Tag durch, weil ich gerne barfuß laufe.
Ich hatte vorher einen Bissell Cordless, der Eingetrocknetes nicht richtig wegbekam. Zudem hatte ich nach einiger Zeit einen ekligen Dreckfilm auf meinem Vinylboden, der unter weißen Socken gut sichtbar wurde. Zudem verfransten sich die Haare am Rand der Bissellrollen und verursachten Fehlermeldungen. Das händische Rollenauswaschen muss man auch mögen, denn das „von selbst waschen“ funktioniert leider nur schlecht.
Kurzum: Ich wollte einen Wischer, der angetrocknete und klebrige Reste gut wegschrubbt und bitte keine Rollen hat.
Der Vorwerk lässt sich mega leicht startbereit machen. Die Wischtücher mit einem Klick entfernen und in die Waschmaschine geben. Das Schrubben kann man in drei Stufen einstellen, die Wassermenge von „ohne Wasser“ bis Stufe 3 mit nur einem „Klick“. So sind das tägliche 100m2 Wischen schnell erledigt.