Saugroboter von iRobot und Samsung

Test­kommentar

29.03.2012
Inhalt

Pro Saugroboter. Wer in gut aufgeräumten Räumen lebt und den Hund nicht allein zu Hause lässt, kann durch­aus seine Freude an Roomba und NaviBot haben. Beide Geräte saugen leiser als klassische Boden­staubsauger und entfernen – täglich einge­setzt – vor allem Grob­schmutz recht erfolg­reich. Vor unüber­wind­baren Hinder­nissen drehen sie meist um und suchen sich einen anderen Weg. Geht dem Akku in der Zwischen­zeit der Saft aus, finden Roomba und NaviBot in der Regel selbst­ständig die Lade­station und docken dort zum Tanken an. Und: Wer seinen Spiel­trieb ausleben möchte, nimmt einfach die Fernbedienung zur Hand und navigiert seinen Saugroboter durch die Räume.

Contra Saugroboter. Roomba und NaviBot können nicht mit der Saug­kraft eines Boden­staubsaugers mithalten. Auf Teppich entfernen sie Staub nur oberflächlich. Einen Groß­teil des einge­saugten Fein­staubs pusten sie wegen ihrer einfachen Filter­technik hinten wieder heraus. Das Leeren der Staubbox sowie Säubern von Filter und Bürsten ist unhygie­nisch. Abschre­ckend ist auch der hohe Preis: Der NaviBot kostet 445 Euro, der Roomba kostet 420 Euro. Hinzu kommt beim NaviBot: Nach Ausschalten des Netz­schalters sind die Timer-Programmierungen weg und müssen neu einge­geben werden.

Fazit. Saugroboter ersetzen keine Boden­staubsauger. Wer das Geld übrig hat und sie täglich fahren lässt, kann sie dennoch sinn­voll einsetzen - für Krümel und anderen Grob­schmutz. Ansonsten gilt: Gute Boden­staubsauger finden Sie im Produktfinder Staubsauger.

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