Saugroboter im Test Test

Der Alltag in möblierten Räumen fordert den kleinen Putzhelfern einiges ab. Sie sollen selbst­ständig ihren Weg über flache Schwellen und Teppichkanten finden, flächen­deckend saugen, Teppiche und Böden von Krümeln und Staub befreien. Nur zwei von sieben Saugrobotern machten ihre Sache gut. Drei schnitten befriedigend ab, je einer ausreichend und mangelhaft. Die Modelle kosteten zwischen 170 und 750 Euro.

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TestSaugroboter im Testtest 02/2015
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Boden­staubsauger saugen besser

Selbst die besten Kleinen konnten nicht mit guten Boden­staubsaugern konkurrieren. Ihnen fehlte dafür die Saug­kraft. Der stärkste Roboter holte nicht einmal halb so viel Staub aus dem Teppichboden heraus wie ein großes Gerät. Nach den Maßstäben für Boden­staubsauger beur­teilt, hätten alle Test­kandidaten schlecht abge­schnitten. Deshalb entwickelten die Tester für sie ein separates Prüf­programm und haben sie als eigen­ständige Produkt­gruppe bewertet. Das macht auch deshalb Sinn, weil die Roboter anders als von Menschen geführte Staubsauger selbst­ständig navigieren und reinigen.

Tipp: Gute Boden­staubsauger gibt es schon für 80 Euro. Ob Beutels­auger oder Sauger mit Staubbox: Der Produktfinder Staubsauger zeigt Test­ergeb­nisse, Preise, Fotos und Ausstattung für insgesamt 74 Boden­staubsauger

Der Testsieger kostet 750 Euro

Am besten klappt der Hausputz mit dem teuersten Gerät im Test. Es kostet zwar stolze 750 Euro, kommt dafür aber tief in die Ecken und räumt sie leer. Als einziger unter den Test­kandidaten nahm der Testsieger Mineral- und Grob­staub von Teppichboden vergleichs­weise gut auf. Der Teppich sah sauber aus. Nur zwei weitere Modelle erzielten zumindest auf Holz­boden durch­gängig gute und sehr gute Noten. Die meisten auto­nomen Kleinsauger reichten aber mit ihren Rundungen nicht tief genug in die Ecken hinein. In den Winkeln blieb Schmutz zurück.

Den Saugrobotern auf der Spur

Saugroboter sollen den Boden während der Putz­tour möglichst voll­ständig abfahren. Dabei dürfen sie weder Möbel, Teppiche noch sich selbst beschädigen. Wie gut sie Hinder­nisse erkannten und bewältigten, welche Wege sie zurück­legten, haben die Tester in einem speziell möblierten 20 Quadrat­meter großen Raum geprüft. In der Zimmerdecke einge­baute Kameras verfolgten den Spuren­verlauf und über­trugen die Daten an einen Computer. Eine grafische Auswertung zeigte, wo der Sauger hingefahren war und was er ausgelassen hatte. Den Saugrobotern auf der Spur

Selbst­ständig­keit ist ihre Stärke

Sensor- und software­gestützt bewegten sich die kleinen Putzhelfer entweder wie zufäl­lig oder systematisch durch den Prüf­raum. Beide Strategien können erfolg­reich sein. So fuhr etwa eines der beiden gut bewerteten Geräte so lange kreuz und quer über den zu reinigenden Boden, bis er ihn nahezu flächen­deckend abge­saugt hatte. Andere orientierten sich zusätzlich mit Kamera oder Laser­technologie und arbeiteten die Fläche Bahn für Bahn systematisch ab. Nur zwei Roboter ließen auf ihrer Tour trotz Kamera-Unterstüt­zung kleinere Bereiche aus.

Zwei fuhren sich fest

Mit Hinder­nissen kamen die meisten Saugroboter prima klar. Stand etwas im Weg, drehten sie um und suchten sich einen anderen Weg. Im Prüf­raum kletterten sie über Schwelle und Teppich, umkurvten Stuhl- und Tisch­beine, einen Steh­lampenso­ckel und verhedderten sich auch nicht im herum­liegenden Lampenkabel. Zwei Geräte saßen im Test jedoch regel­mäßig fest und kassierten deshalb im Prüf­punkt „Hinder­nisse über­winden“ die Note mangelhaft.

Für die tägliche Reinigung

Trotz mancher Schwäche der Saugroboter: Die meisten Besitzer sind laut einer test.de-Umfrage von Mai vergangenen Jahres mit ihrem Gerät zufrieden. Wer in gut aufgeräumten Räumen lebt und bereit ist, etwas mehr Geld hinzulegen, kann die kleinen Haus­halts­hilfen sinn­voll für die tägliche Reinigung zwischen­durch einsetzen.

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