Saugroboter und Wischroboter im Test

Ihr Putzroboter bittet um Mithilfe

Damit ein Saug- und Wischroboter wirk­lich gründlich reinigt, ist menschliche Mithilfe gefragt: Bevor der Roboter zum Einsatz kommt, sollten Sie Wohnung und Zimmer vorbereiten. Wir haben zusammengefasst, worauf Sie achten sollten.

Saugroboter und Wischroboter im Test Testergebnisse für 37 Saug- und Wischroboter (2021)

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Dem Roboter den Weg frei machen

Einfach machen lassen sollten Sie Saugroboter zuerst nicht. Zwar sind unsere Test­kandidaten mit Sensoren ausgestattet, sodass sie normaler­weise nicht mit Schma­ckes gegen Möbel fahren. Doch zer­brech­liche Vasen, Spielzeug und Kleidung sollten Sie vorsorglich vom Boden entfernen. Auch Handy­kabel und Kordeln hoch­legen, damit er sich nicht darin verheddert. Beob­achten Sie den Sauger bei den ersten Fahrten und beseitigen Sie dabei auffallende Problem­stellen für den künftigen Einsatz.

Maße beachten und Freiflächen schaffen

Räumen Sie möglichst so um, dass der Putzhelfer in Ecken und Passagen passt und den Schmutz heraus­holen kann. Oder gleichen Sie schon bei der Auswahl die Maße der Roboter mit dem Platz rund um die Möbel­stücke ab. Weil viele Modelle an Ecken und Kanten schlechter saugen, kann es sinn­voll sein, leicht bewegliche Möbel wie Stühle hoch­zustellen und große Freiflächen zu schaffen.

Putz­bereich abgrenzen

Wenn der Saugroboter sich zum Beispiel von teuren Teppichen oder einzelnen Zimmern fernhalten soll, lassen sich bei vielen Modellen Räume abgrenzen. Das funk­tioniert bei vielen Geräten auch per App: Die Roboter erkunden die Räume und erstellen digitale Karten der Räume, in die sich Grenzen einzeichnen lassen. Allerdings klappt die Raum­abgrenzung per App nicht zenti­metergenau. Planen Sie daher etwas Puffer ein.

Bei manchen Putzrobotern lassen sich Räume mit einem Magnetband oder Licht­schranken sehr genau abgrenzen – allerdings nur geradlinig für eher große Flächen. Entscheiden Sie sich für ein System, bei dem das nicht möglich ist, sollten Sie empfindliche Gegen­stände wie zum Beispiel Vasen vorher wegräumen. Notfalls hilft eine mecha­nische Sperre: Tür schließen.

Roboter regel­mäßig reinigen

Reinigen Sie den Staubbehälter am besten nach jedem Einsatz. Säubern Sie Bürsten, Filter und Gerät regel­mäßig. Damit die Reinigungs­leistung dauer­haft erhalten bleibt, empfehlen viele Anbieter zudem, Verbrauchs­teile wie Seiten­bürsten und Filter regel­mäßig zu reinigen. Damit sich der Roboter problemlos orientieren kann, ist es wichtig, gelegentlich die Sensoren zu reinigen. Dann hat er freie Sicht. Sind zum Beispiel Absturzsensoren verdreckt, funk­tionieren sie nicht mehr zuver­lässig.

Unfälle und Abstürze vermeiden

Wenn Saug- und Wischroboter im Ober­geschoss zum Einsatz kommen, sind beim Aufräumen ein paar Sicher­heits­maßnahmen sinn­voll. Normaler­weise fallen die Geräte zwar nicht die Treppe hinunter. Eine Zeitung, die über die oberste Stufe hinaus­ragt, könnte den Roboter aber zu weit über die Kante locken. Auch Schuhe, die auf der vorletzten Stufe stehen, könnten dem Gerät vorgaukeln, dass es hinter dem Treppen­absatz noch weitergeht.

Bitte nicht: Sensoren manipulieren

In Onlineforen beklagen manche Nutze­rinnen und Nutzer, dass ihre Saugroboter schwarze Oberflächen meiden. Wahr­scheinlicher Grund: Ihre Absturzsensoren tasten den Boden mit reflektiertem Licht ab und können dunkle Bereiche für Löcher halten. Manche Tüftler kleben dann Plexiglas und Alufolie auf die Sensoren, damit sie stets einen geraden Unter­grund erkennen. Von dieser Methode raten wir dringend ab, denn sie hebelt einen wichtigen Sicher­heits­mecha­nismus aus. Ein so manipuliertes Gerät würde Treppen hinunter­fallen.

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