Richtig kaufen: Günstig: Sparpläne vom Fonds­vermittler

Ist die Entscheidung für einen Fonds gefallen? Dann gilt es, einen güns­tigen Anbieter zu finden. Die größte Auswahl neben der Direkt­bank S Broker haben die Fonds­banken, deren Produkte man über Fonds­vermittler im Internet kaufen kann. Die Vermittler bieten hohe Rabatte auf den Ausgabe­aufschlag, aber der Sparer muss bei der beteiligten Fonds­bank für das Depot bezahlen.

Beim ÖkoVision beträgt der volle Aufschlag zum Beispiel 5 Prozent vom Rück­nahme­preis. Das ist branchen­üblich. Viele Filial­banken verlangen den Aufschlag. Schließen Anleger aber den ÖkoVision-Sparplan bei ausgewählten Fonds­vermitt­lern ab, fällt der Aufschlag weg. Eine Liste der Vermittler steht in der Meldung Investmentfonds beim Fondsvermittler.

Ob der Kunde seinen Wunsch­sparplan bekommt, hängt nicht nur vom Vermittler ab, sondern auch von der Fonds­bank, bei der er sein Depot führt. Die größten sind Ebase, FIL Fonds­bank und Fonds­depot Bank, Tabelle: Sparpläne für ethisch-ökologische Aktienfonds Welt. Keine Fonds­bank bietet für alle 30 getesteten sauberen Aktienfonds Sparpläne an.

Unter den Fonds­banken sind die Depot­gebühren bei Ebase am geringsten. Bei monatlichen Raten bis zu 50 Euro zahlen Kunden jähr­lich 12 Euro. Bei 600 Euro Einzahlung im Jahr entspricht das Kosten von 2 Prozent. Erhöht der Sparer die Rate oder kauft er weitere Fonds, erhöht Ebase die Gebühren auf 24 oder 36 Euro.

Bei der FIL Fonds­bank kostet das Depot zwischen 25 Euro und 45 Euro. Für den 50-Euro-Sparplan ergeben sich 4,2 Prozent Kosten.

Bei der Fonds­depot Bank gibt es für einen einzelnen Sparplan das Einsteigerdepot mit 15 Euro Gebühr. Für den 50-Euro-Sparplan sind das 2,5 Prozent Kosten.

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