So haben wir getestet

Im Test: 5 Einkabel-LNC (Low Noise Converter), davon vier nach DIN EN 50494 für 4 Teilnehmer sowie ein LNC nach DIN EN 50607 für 24 Teilnehmer, jeweils mit 40 mm Anschluss für Satelliten-Antennen.

Die exemplarisch ausgewählten Produkte bekannter Marken kauf­ten wir im Mai 2016 ein.

Die Preise sind von uns bezahlte Einkaufs­preise.

Empfangs­eigenschaften 50 %

Wir montierten die LNC an drei Parabolantennen mit einem Durch­messer von etwa 90 cm, 60 cm sowie 45 cm, richteten sie optimal auf den Satelliten Astra 19,2 Grad Ost aus und ermittelten ihre Empfangs­eigenschaften im unteren, mitt­leren und oberen Frequenz­bereich. Dabei erfassten wir bei horizon­taler und bei vertikaler Polarisations­richtung den Signalpegel, das Träger-Rausch-Verhältnis (C/N), die Modulations-Fehler-Rate (MER) sowie die Polarisations­entkopp­lung der LNC. In einem Praxis­test erfassten wir mit zwei verschiedenen Satelliten-Recei­vern und fünf Fernsehern verschiedener Anbieter die Funk­tion in einer Haus­verteilung. Außerdem ermittelten wir die Dauer des Sendersuch­laufes, die Anzahl der gefundenen Sender und den Zeitbedarf für den Programm­wechsel (Zapping).

Strom­verbrauch 10 %

Mit einem Ampere­meter ermittelten wir den Strombedarf bei einer Speisung des LNC durch den Sat-Receiver.

Schutz gegen Witterungs­einfluss 30 %

Ein Experte bewertete den Schutz gegen Spritz­wasser, Stau­wasser, Kondensation und Eisbildung.

Hand­habung 10 %

Ein Experte bewertete die Voll­ständig­keit der Gebrauchs­informationen über die Verkabelungs-Infrastruktur, die Angabe der Frequenzen der Ausgangs­kanäle, die Montage auf dem LNC-Trag­arm (Feedarm) der Parabolantenne sowie die Verletzungs­gefahr durch scharfe Kanten.

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