Salz in Lebens­mitteln

Fisch­spezialitäten: Aus Tradition viel Salz

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Salz in Lebens­mitteln - Die größten Salzsünder

Frischer Fisch verdirbt rasant. Früher war das Einsalzen eine wichtige Methode, den eiweiß­reichen Fisch zu konservieren. Es entstanden Spezialitäten, die bis heute produziert werden: Matjesfilets nordische Art halten den Salz­rekord. Wer eine Portion (125 Gramm) isst, nimmt im Durch­schnitt fast 8 Gramm Salz auf – mehr als am Tag gut tut. Doch das Salz in den Matjes­produkten variiert stark. Das trifft auch auf Räucherlachs zu. Er wird oft in kleineren Portionen gegessen. 50 Gramm schöpfen im Mittel ein Viertel des verträglichen Salzbudgets aus. Üppig Salz steckt auch in verarbeiteten, tiefgekühlten Fisch­produkten: Eine Portion Schlemmerfilet (200 Gramm) steuert ein Drittel zu den vertret­baren 6 Gramm bei, fünf Fisch­stäbchen ein Viertel.

So sparen Sie Salz: Wählen Sie öfter Fisch pur – frisch oder gefroren. Bereiten Sie ihn mit Kräutern und salz­arm zu. Seefisch wie Lachs, Hering, Seelachs enthält von Natur aus 1 Prozent Salz. Matjes und Räucherlachs bieten wert­volle Fett­säuren. Genießen Sie diese Delikatessen – doch nicht zu oft. Ein Blick auf die Natrium­werte lohnt, da sie variieren.

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lightnin4u am 04.01.2020 um 16:32 Uhr
Schinkenlieb­haber...

"Schinkenlieb­haber sollten auch salzärmeren Koch­schinken berück­sichtigen."
Das ist ja wohl eine blödsinnige Empfehlung. Wer z.B. einen luftgetrockneten Parma- oder Serranoschinken essen möchte, wird sicher nicht alternativ zu einem Kochschinken greifen, da dieser ja nun mal KOMPLETT anders schmeckt!