Zum Fest der Feste kochen oft die Feinschmecker der Familie. Gern streuen sie Fleur de Sel oder grobes Meersalz über Steaks, Fisch und Gemüse. Chemisch betrachtet bestehen die Trendsalze aus Natriumchlorid, Magnesium-, Kalium- und Jodsalzen – wie Tafelsalz auch. Während das meist aus unterirdischen Stein- oder Soleschichten stammt, kommt Meersalz aus dem Meer und hat eine besondere Konsistenz. Fleur de Sel – französisch für Salzblume – knistert, es zerrieselt zwischen Daumen und Zeigefinger. Das liegt daran, dass es an heißen, windigen Tagen als oberflächlicher Film in Meeresbuchten entsteht. 100 Gramm des mühevoll geernteten Salzes aus Frankreich und Mallorca kosten oft stolze 6 Euro. Günstiger, aber nicht schlechter ist grobes Meersalz, auch wenn es keine feinen Kristalle hat. Seine beige Farbe rührt von den Böden der Meersalzgärten.

Tipp: Grobes Meersalz schmilzt langsam und dringt gut ins Essen. Da es leicht feucht ist, eignet es sich, um Fisch oder Fleisch in Salzkruste zu garen. Würzen Sie mit Bedacht (siehe Meldung Kochsalz)

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