Wer seine tägliche Kochsalzzufuhr um etwa die Hälfte reduziert, hat gute Aussichten, seinen Bluthochdruck merklich zu senken. Dies ist das Fazit einer neuen Studie, veröffentlicht in der renommierten medizinischen Cochrane-Datenbank. Untersucht wurden etwa 1000 Menschen, die über vier Wochen eine salzarme Diät einhielten. Ergebnis: Bei einer Salzreduktion von durchschnittlich 4,5 Gramm pro Tag sank der obere, systolische Blutdruckwert um etwa 5 mm Hg, der untere diastolische Wert um 2,7 mm Hg. Das mag geringfügig erscheinen, verringert aber gegebenenfalls das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko für gefährdete Hypertoniker. Der relativ einschneidende Salzverzicht ist am ehesten durch einen weitgehenden Verzicht auf Fertignahrungsmittel zu erreichen.

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