Saisonkennzeichen Meldung

Der Zulassungszeitraum steht rechts auf dem Nummernschild. Über dem Strich der Startmonat, darunter der Monat, mit dem der Zeitraum endet.

Fahrer von Cabrios, Motorrädern oder Wohnmobilen mit Saisonkennzeichen müssen aufpassen, wenn im Herbst die Ruhezeit für ihr Fahrzeug kommt. Sie haben außerhalb des gewählten Zulassungszeitraums absolutes Straßenverbot.

Wer sich etwa von einem milden Novembertag zu einer letzten Spritztour mit dem Cabrio verlocken lässt, den Boliden aber nur bis Ende Oktober zugelassen hat, muss mit einem Bußgeld von 50 Euro und drei Punkten in Flensburg rechnen.

Er darf das Fahrzeug in dieser Zeit auch nicht auf einem Parkplatz an der Straße abstellen, sondern nur auf Privatgrund, zum Beispiel in der Garage. Ein Verstoß gegen diese Regel kostet 40 Euro und drei Punkte.

Außerdem läuft während der Ruhezeit zwar die Kfz-Versicherung beitragsfrei weiter, Versicherungsschutz besteht aber nicht.

Fällt die Hauptuntersuchung (HU) in den Ruhezeitraum, muss der Fahrer das Fahrzeug aber nicht extra für die Fahrt zur Prüfstelle an- und danach wieder abmelden. „Die Besitzer können mit der HU warten, bis das Saisonkennzeichen wieder gilt“, sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe. „Denn die Frist für die nächste HU beginnt erst zu laufen, wenn sie im Frühjahr zur Prüfung antreten und nicht – wie sonst bei einer verspäteten HU – mit dem ursprünglich angesetzten Termin.“

Tipp: Ein Saisonkennzeichen lohnt sich für die meisten Schönwetterfahrer, da sie auf diese Weise ihr Fahrzeug nicht jedes Mal im Herbst ab- und im Frühjahr wieder anmelden müssen. Wer diesen Herbst noch abmelden muss, aber ab kommendes Frühjahr mit einem Saisonkennzeichen fahren möchte, der kann es sich bereits jetzt beim Abmelden holen.

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