SEB Bank Meldung

Gerhard Schröder be­kommt es, Angela Merkel nicht: das SEB-Angebot.

Die SEB Bank bietet exklusiv für SPD-Mitglieder ein Kombiprodukt aus Sparbuch und Immobilienfonds an. Die Mindesteinlage beträgt 5 000 Euro. Die Hälfte fließt in den offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest, die andere Hälfte liegt sechs Monate auf einem Konto mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Statt 2,75 Prozent pro Jahr wie für ein vergleichbares SEB-Sparbuch bekommen die Genossen 7 Prozent. Die SEB verspricht sich von der Kooperation Geschäfte: „Es gibt noch viele SPD-Mitglieder, die wir gern als Kunden gewinnen möchten“, sagt Kimmo Best von SEB.

Um das Angebot der SEB-Bank zu nutzen, müssen die Parteimitglieder ihre SPD-Card vorlegen. Diese Karte funktioniert ähnlich wie eine Kundenkarte: Über Marktmacht den Mitgliedern Vorteile verschaffen, ist der Gedanke dahinter. Für immerhin fast 700 000 Genossen bedeutet das Sonderkondi­tionen in Dorint-Hotels und bei der Hertz-Autovermietung. Außerdem bekommen sie günstige T-D1-Tarife, können Umzugskartons mit Rabatt bestellen oder mit der Partei auf Reisen gehen.

Das Kombiprodukt der SEB ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Im Kern geht es um den Immobilienfonds. Nur Genossen, die ohnehin Geld dort anlegen wollen, sollten sich das Angebot näher anschauen.

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