Die irische Billigfluglinie Ryanair darf nach einem Urteil des Landgerichts Köln (Az. 26 O 33/02, nicht rechtskräftig) mehrere Klauseln in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht mehr verwenden. So untersagen die Richter der Airline zum Beispiel, Haftungsan­sprü­che bei Tod, Körperverletzung und Gesundheitsschäden auf den Fall der Fahrlässigkeit zu beschränken.

Nach dem Urteil muss die Airline außerdem verbindliche Abflugzeiten in Flugplänen und auf Tickets angeben. Auch die in den Geschäftsbedingungen vorgesehene Möglichkeit, den Flugpreis bis zum Beginn der Beförderung zu verändern, hielt einer Prüfung durch die Richter nicht stand. Weiterhin dürfen die Ryanair-AGB eine Verantwortung für das Erreichen von Anschlussflügen nicht mehr ausschließen.

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