Ab 2007 werden Rundfunkgebühren für internetfähige Computer und Handys fällig. Wer so ein Gerät besitzt, muss an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zahlen, auch wenn er keinen Fernseher und kein Radio hat.

Betroffen sind vor allem Freiberufler und Gewerbetreibende. Haben sie im Büro noch keine Rundfunkgeräte und auch kein angemeldetes Radio im Dienstwagen, müssen sie für einen internetfähigen PC oder ein UMTS-Handy 5,52 Euro monatlich zahlen – ob sie damit ins Netz gehen oder nicht.

Die meisten anderen Menschen müssen nicht mehr zahlen als bisher. Mit der Radiogebühr (monatlich 5,22 Euro) oder der kombinierten Fernseh- und Radiogebühr (17,03 Euro) ist im Privatbereich alles abgedeckt. Für Angestellte und Beamte, die ihren heimischen PC auch dienstlich nutzen, genügt es, wenn sie zumindest ein Radio angemeldet haben. Das teilt die Gebühreneinzugszentrale auf ihrer Homepage www.gez.de mit.

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