Mit mehr Nachdruck treiben die öffentlich-rechtlichen Sender jetzt Geld ein. Zum einen wurden die Gebühren um 88 Cent erhöht: 5,52 Euro monatlich fürs Radio und 17,03 Euro für Fernsehen inklusive Radio. Zum anderen kann die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) nun Adressdaten von privaten Adresshändlern kaufen und so vergleichen, wer TV-Zeitschriften abonniert hat. Umzüge werden von den Meldeämtern mitgeteilt. Auch für Geräte im Ferienhaus oder in der Zweitwohnung muss gezahlt werden, ebenso für Computer mit TV-Karte. Dasselbe gilt, wenn jemand mit dem Fernseher nur DVDs oder Videos anschaut. Wenn Mitarbeiter der GEZ klingeln und Auskünfte einholen wollen, müssen Sie sie allerdings nicht hereinlassen.

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