Unser Rat

Anleger. Ein Rürup-Vertrag mit Fonds ist nur für wohl­habende Anleger geeignet, die sich aktiv um ihre Fonds­anlage kümmern. Um einen möglichst guten Fonds­erfolg zu erzielen, sollten Sie Ihre Fonds ständig beob­achten. Stoßen Sie schlechte Fonds ab und investieren Sie das Geld in gut laufende Fonds.

Auswahl. Wählen Sie nur Anbieter, die Ihnen eine breite Fond­spalette zur Auswahl anbieten. Das Angebot sollte sowohl aktiv gemanagte Fonds als auch Indexfonds enthalten. Investieren Sie Ihre Beiträge in Investmentfonds, die in den Finanztest­analysen unter den Top-20 sind.

Kosten. Schauen Sie im Produkt­informations­blatt nach der Höhe der Kosten. Abschluss- und Vertriebs­kosten liegen häufig bei 4 Prozent der Beitrags­summe und mehr. Güns­tiger kommen Anleger bei Direkt­versicherern weg. Die verlangen maximal 1 bis 2 Prozent der Beitrags­summe als Abschluss- und Vertriebs­kosten.

Flexibilität. Prüfen Sie, ob Sie während der Vertrags­lauf­zeit zu einem anderen zertifizierten Rürup-Anbieter wechseln können, falls Sie mit Ihrem Anbieter unzufrieden sind. Das ist wegen der langen Vertrags­lauf­zeit und der lebens­langen Rente empfehlens­wert.

Trans­parenz. Achten Sie beim Abschluss einer Rürup-Fonds­police auf Trans­parenz. Wichtig ist es, dass der Versicherer in einer Tabelle durch­gängig für alle Vertrags­jahre angibt, bei welcher Wert­entwick­lung wann welche Leistungen und Kosten anfallen. Das ist insbesondere wichtig, wenn Sie Ihren Vertrag beitrags­frei stellen wollen.

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