Unser Rat

Rente. Wie alle Rürup-Verträge kommen auch Rürup-Renten mit Fonds vor allem für Selbst­ständige infrage, die dauer­haft gut verdienen. Machen Sie sich klar, dass Sie bei einer Rürup-Rente mit Fonds nicht wissen, wie hoch Ihre Rente einmal sein wird. Fonds­verluste können Ihre Rente stark schmälern.

Garantie. Entscheiden Sie zunächst, ob Sie einen Vertrag mit oder ohne Beitrags­garantie wollen. So eine Garantie sorgt dafür, dass mindestens Ihre Einzahlungen erhalten bleiben und für eine Rente zur Verfügung stehen. Ohne Kapital­garantie steigern Sie Ihre Ertrags­aussichten, aber auch Ihre Verlustrisiken.

Flexibilität. Sie haben die Wahl zwischen zahlreichen fonds­gebundenen Rürup-Versicherungen und zwei Rürup-Fonds­sparplänen (siehe „Rürup-Fondssparpläne im Porträt“). Bei Fonds­policen können Sie die Fonds selbst auswählen. Bei Fonds­sparplänen geht das nicht. In einem anderen Punkt sind Sie mit einem Fonds­sparplan flexibler: Sie können zu Beginn der Renten­phase selbst einen Versicherer auswählen, wenn Ihnen der von der Fonds­gesell­schaft empfohlene nicht zusagt. Einige Anbieter von Fonds­versicherungen lassen einen Wechsel zu einem anderen Anbieter nicht zu.

Kosten. Achten Sie auf die Kosten für Abschluss und Vertrieb. Wenn Sie Ihre fonds­gebundene Rürup-Versicherung bei einem Direkt­versicherer kaufen, können Sie viel Geld sparen.

Fonds. Entscheiden Sie sich bei Rürup-Fonds­policen, ob Sie sich Ihre Fonds selbst aussuchen wollen oder die Fonds­zusammenset­zung dem Versicherer über­lassen wollen. Wenn Sie sich vor Verlusten bei Renten­beginn schützen wollen, sollten Sie wenige Jahre vor Renten­beginn Ihre Fonds in risikoarme umschichten. Wenn der Versicherer das für Sie tun soll, müssen Sie ihm das „Ablaufmanagement“ über­tragen.

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