Rürup-Rente Meldung

Selbstständige können sich eine Altersvorsorge mit Rürup-Fonds aufbauen.

Mit Deka und DWS haben zwei Fondsgesellschaften das Angebot für die steuerlich geförderte Rürup-Rente erweitert.

Bislang haben vor allem Versicherer Rürup-Verträge angeboten. Die Steuervorteile gibt es aber für reine Fondsanlagen genauso. Rürup-Verträge sind für viele Selbstständige die einzige Möglichkeit, mit Steuervorteil fürs Alter zu sparen. Die Sicherheit der Fondsanlage hängt von dem Konzept des Anbieters für die Ansparphase ab. Für die folgende Rentenphase schließen die Fondsgesellschaften für den Sparer eine Rentenversicherung ab.

Deka-BasisRente: Für Renditebewusste bietet die Deka einen Zielfonds an, der das Geld anfangs in Aktien steckt und später in Anleihen und flüssige Mittel umschichtet. Für Anleger, die gar kein Risiko eingehen wollen, gibt es den Deka-Zielgarant mit Höchststandsicherung. Die Anleger dürfen den Rentenbeginn zwischen das 60. und 70. Lebensjahr legen. Die Deka verlangt nur dann einen Ausgabeaufschlag von 3,5 Prozent, wenn die Laufzeit mehr als acht Jahre (Zielgarant) oder neun Jahre (Zielfonds) beträgt. Dazu kommen pro Jahr 1 Prozent Vertriebs- und Verwaltungsprovision. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter soll vom kommenden Jahr an möglich sein.

DWS Basisrente Premium: Bei der DWS bekommt der Anleger eine Garantie auf seine Einzahlungen abzüglich Kosten. Die Basisrente besteht aus einer Wertsteigerungskomponente, nämlich einem Dachfonds, und einem Geldmarktfonds als Wertsicherungskomponente. Je länger die Restlaufzeit, desto mehr Geld liegt im Dachfonds. Der Rentenbeginn kann zwischen dem 60. und dem 85. Geburtstag liegen.
Als Abschlusskosten zieht die DWS von jeder Einzahlung 5 Prozent ab. Pro Jahr fallen zusätzlich 1,5 Prozent für das Geld im Dachfonds und bis zu 0,75 Prozent für den Geldmarktfonds an. Die DWS ermöglicht den Wechsel zu einem anderen Anbieter für eine Gebühr von 51,30 Euro.

Tipp: In Finanztest 5/2008 erschien der Test Rürup-Rente.

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