Gesundes Gemüse: Die Vitaminbombe

Farbspiel: Paprika verdanken ihre Farbe sekundären Pflanzenstoffen, den Karotinoiden. Capsanthin und Capsorubin färben rot, Cucurbiten gelb. Gelbe und rote Paprika enthalten zudem Betakarotin, das bekannteste Karotinoid. Betakarotin ist die Vorstufe von Vitamin A. Durch Spaltung im Stoffwechsel wird das Provitamin zum Vitamin. Es unterstützt die Sehkraft. Karotinoiden wird eine antioxidative Wirkung nachgesagt.

Vitaminschub: In 100 Gramm grüner Paprika stecken zirka 120 Milli­gramm Vitamin C, in roter 150 bis unglaubliche 300 Milligramm. Letzteres deckt das Dreifache des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Eine Orange enthält nur 50 Milligramm. Vitamin C macht widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und schützt den Körper vor Zellschädigung.

Süß, nicht scharf: Viele schätzen die Süße der Paprika. Dafür sorgen viel Glukose und Fruktose. Die Kalorienbilanz jedoch ist makellos: Mit 20 Kilokalorien pro 100 Gramm bleibt Paprika ein leichter Happen. Sie ist fast frei von Capsaicin, dem Scharfstoff der verwandten Chilischote.

Tipp: Beim Kauf sollten die Schoten glänzen und dickfleischig sein. Hände weg von Exemplaren mit dünnen Wänden und mattem Aussehen. Im Kühlschrank bleiben Geschmack und Vitamine gut erhalten. Optimale Lagertemperatur: 7 bis 8 Grad.

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