Rückruf von Polly Pocket-Puppen Meldung

Der Spielwarenhersteller Mattel ruft weltweit über vier Millionen Teile von Polly-Pocket-Puppen und -zubehör zurück. Auch in Deutschland vertriebene Produkte sind betroffen. Sie enthalten kleine Magneten. Kleinkinder können sie verschlucken und dabei Verletzungen erleiden. Wenn verschluckte Teile sich im Magen aneinanderheften, kann eine Operation nötig werden, um sie zu entfernen. In den USA haben sich drei solcher Fälle ereignet. Insgesamt registrierten die Behörden dort 170 Fälle von verschluckten Kleinteilen.

Informationen im Internet

In Deutschland betrifft der Rückruf acht verschiedene Puppenspielsets. Welche Produkte genau betroffen sind, stellt Mattel unter www.mattel.de/service im Detail dar. Betroffene bittet das Unternehmen, ein Formular aus dem Internet herunterzuladen, es auszufüllen und vom Rückruf betroffene Puppen einzuschicken. Anschließend werde Mattel anbieten, im Austausch gleich- oder höherwertigen Produkte zu liefern. Eine Erstattung des Kaufpreises ist nicht vorgesehen. Von Rechts wegen können Käufer mangelhafter Ware sie innerhalb von zwei Jahren ab dem Kauf dem Händler zurückzugeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen. Telefonisch steht Mattel Deutschland Verbrauchern unter 0  61 03/89 13 56 Rede und Antwort.

Anspruch auf Schadenersatz

Nach Darstellung von Mattel Deutschland hat es hier zu Lande - soweit bekannt - keine Unfälle gegeben. US-Behörden dagegen melden 170 Fälle. In drei Fällen sei eine Operation nötig gewesen, um verschluckte Spielzeugteile zu entfernen. In Deutschland gilt: Wenn Menschen durch Produktfehler zu Schaden kommen, schuldet der Hersteller Ersatz aller Behandlungskosten und ein angemessenes Schmerzensgeld.

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