Rück­ruf von Homann Meldung

Eines von zehn betroffenen Produkten: Der klassische Kartoffel­salat mit Gurke und Zwiebel von Homann

Eines von zehn betroffenen Produkten: Der klassische Kartoffel­salat mit Gurke und Zwiebel von Homann

Lieb­haber von Fein­kost­salat sollten gründlich ihren Kühl­schrank durch­forsten: Marken­hersteller Homann ruft gleich zehn Produkte zurück, die im Handel weit verbreitet sind: von Kartoffel- über Hering- bis Nudelsalat. Grund seien schwarze Plastikteilchen, die in einzelnen Packungen gefunden worden seien. test.de sagt, welche Salate betroffen sind und woran Sie dies erkennen können.*

Rück­ruf gilt auch für Discounter-Produkte

Marken­hersteller Homann begründet den Rück­ruf zahlreicher Salate damit, dass vereinzelt schwarze, harte Kunst­stoff­teilchen in den Produkten gefunden worden seien. Betroffen seien zehn Salate, die in verschiedenen Supermarkt­ketten und Discountern in Deutsch­land angeboten wurden. Darunter befinden sich vier Salate mit dem Marken­namen Homann, ein Salat der Edeka-Eigenmarke Gut & Günstig, ein Salat der Penny-Marke Prima Kost – sowie je zwei Salate von Ofterdinger (Aldi Nord) und Fürs­tenkrone (Netto Marken-Discount). Dass Homann auch die Eigenmarken-Salate der genannten Handels­ketten und Discounter produziert, geht aus den Rück­rufmeldungen des Portals lebensmittelwarnung.de hervor.

Die Liste der betroffenen Salate

Anhand des genauen Produkt­namens, der Verpackungs­größe und des Mindest­halt­barkeits­datums können Sie heraus­bekommen, ob Sie selbst einen möglicher­weise veruneinigten Salat zu Hause haben. Homann bittet Kunden, folgende Produkte nicht mehr zu verzehren:

  • Homann Klassischer Kartoffel­salat mit Gurke & Zwiebel (800 g, Mindest­halt­barkeits­datum 08.06.2016, Chargen­nummer 10228314)
  • Homann Feiner Pell­kartoffel­salat mit Gurke & Ei (800 g, Mindest­halt­barkeits­datum 08.06.2016, Chargen­nummer 10228313)
  • Homann Feiner Nudelsalat mit Schinkenwurst & Ei Elfmeterkiller (400 g, Mindest­halt­barkeits­datum 08.06.2016, Chargen­nummer 10226836)
  • Homann Feiner Nudelsalat mit Schinkenwurst & Ei Torjäger (400 g, Mindest­halt­barkeits­datum 09.06.2016, Chargen­nummer 10229442)
  • Ofterdinger Pell­kartoffel­salat mit Ei und Gurke (1 000 g, Mindest­halt­barkeits­datum 07.06.2016, Chargen­nummer 10229445 oder 10229148)
  • Ofterdinger Käsesalat (200 g, Mindest­halt­barkeits­datum 12.06.2016, 10229445 bzw. 10229148)
  • Prima Kost Budapester Salat (200 g, Mindest­halt­barkeits­datum 10.06.2016, Chargen­nummer 10227254)
  • Gut & Günstig Delikatess Herings­salat (250 g, Mindest­halt­barkeits­datum 10.06.2016, Chargen­nummer 10227579)
  • Fürs­tenkrone Käsesalat (200 g, Mindest­halt­barkeits­datum 10.06.2016, 10229149 bzw. 10227255)
  • Fürs­tenkrone Budapester Salat (250 g, Mindest­halt­barkeits­datum 10.06.2016, 10229149 bzw. 10227255)

Was müssen Kunden tun?

Kunden, die eines der genannten Produkte erworben haben, können dieses bei ihrer jeweiligen Supermarkt-Filiale umtauschen oder den Kauf­preis erstattet bekommen.

Ursache bleibt meist im Dunkeln

Kunststoffe in Lebens­mitteln – das tritt in jüngster Zeit häufig auf (Rückruf von Lebensmitteln: So gehen Unternehmen und Behörden vor). Ursache sind wahr­scheinlich Verunreinigungen aus der Produktion. Genaue Erklärungen, warum etwas in der Herstellung schief gelaufen ist, geben Unternehmen in der Regel nicht. Größere Komplikation lösen verschluckte Plastikteilchen bei den meisten Menschen nicht aus – manchmal kann dennoch ein Arzt­besuch notwendig sein. Mehr dazu in unserem Artikel Wie gefährlich sind Plastikstückchen in Lebensmitteln?.

* Diese Meldung ist am 26. Mai 2016 auf test.de erschienen. An diesem Tag haben wir sie um den Hinweis ergänzt, dass der Rück­ruf deutsch­land­weit gilt.

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