Rückruf für Spiegel von Lidl Meldung

Bei Spiegeln mit Digitaluhr aus dem Lidl-Angebot kann sich die Aufhängung auf der Rückseite lösen und der Spiegel abstürzen und zersplittern.

Der Lebensmitteldiscounter Lidl ruft einen Wandspiegel mit Digitaluhr zurück. Die Aufhängung auf der Rückseite könne sich lösen, der Spiegel herunterfallen und zersplittern. test.de sagt, wie Sie die gefährlichen Spiegel erkennen und was zu tun ist.

Marke „Livarno“

Der Spiegel hat die Artikelnummer „IAN 54413“ und gehört zur Marke „Livarno“. Die Daten finden sich auf einem Aufkleber am Rahmen des Spiegels. Den Spiegel hat Lidl in Filialen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft. Weitere Details nennt Lidl nicht. Unklar ist vor allem, von wann an die Spiegel im Angebot waren, wie viele Lidl verkauft hat und wie oft die Aufhängung versagt hat.

Rückgabe auch ohne Kassenzettel

Lidl bittet Besitzer vom Rückruf betroffener Spiegel, sie in einer Filiale zurückzugeben. Das Unternehmen erstattet den Kaufpreis. Den Kassenzettel müssen Kunden dafür nicht vorlegen.

Schadenersatz und Schmerzensgeld

Wer wegen eines Produktfehlers einen Schaden erleidet, kann vom Hersteller Ersatz verlangen. Bei Verletzungen hat das Unternehmen auch ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen. Bei Sachschäden gilt ein Selbstbehalt von 500 Euro. Ein Verschulden müssen Betroffene dem Hersteller nicht nachweisen. Voraussetzung ist nur, dass die Schäden auf einem Produktfehler beruhen. Bei Importprodukten haftet das erste Unternehmen, dass ein Produkt innerhalb der Europäischen Union vermarktet hat. Wenn sich die Herkunft des Spiegels nicht klären lässt, hat Lidl Betroffene zu entschädigen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 861 Nutzer finden das hilfreich.