Rück­ruf für Skibindungen von Kästle Meldung

Der österrei­chische Skihersteller Kästle ruft Skibindungen zurück. Die Federn im Fersen­automat der Bindungen können reißen, im schlimmsten Fall brechen. test.de informiert.

Sturzgefahr

Nach Angaben von Kästle sind ausschließ­lich Skibindungen mit einer Twin Cam Ferse und einem maximalen Auslösewert von 12.0 betroffen. Kästle hat sie ab Januar 2010 und ab Juni 2010 verkauft. Wer mit den fehler­haften Bindungen weiter Ski fährt, kann stürzen. Grund: Infolge von Rissen oder eines Bruchs vermindern sich die Halte-, beziehungs­weise Auslösewerte.

Vier Skibindungen betroffen

Folgende Skibindungen sind vom Rück­ruf betroffen:

Rück­ruf für Skibindungen von Kästle Meldung

Betroffene Bindungen

Betroffene Bindungen

  • K12 KTI, Merkmal: schwarz/weisse Kappe (Kästle Artikel Nr: B007, Marker Artikel Nr: 6882K1WS)
  • K12 IBC, Merkmal: schwarz/weisse Kappe (Kästle Artikel Nr: B004, Marker Artikel Nr: 6822K1WS)
  • K12 CTI 90MM Brake, (Kästle Artikel Nr: B009_90, Marker Artikel Nr: 6820K1WS)
  • K12 CTI 11OMM Brake, (Kästle Artikel Nr: B009_110, Marker Artikel Nr: 6820K1WB)

Laut Kästle tauschen alle Händler, die diese Skibindungen verkaufen, die fehler­haften Modelle um. Bei Problemen können sich Kunden aber auch direkt an den Hersteller wenden:

Kästle GmbH
Edis­onstraße 2, 4600 Wels
Tel: +43 (0) 7242/207011
info@kaestle-ski.com

Rück­ruf für Skibindungen von Kästle Meldung

Hinweis: Bereits reparierte Bindungen kenn­zeichnet Kästle mit einem OK. Diese Bindungen sind nicht mehr vom Rück­ruf betroffen.

Schaden­ersatz und Schmerzens­geld

Wer sich wegen eines Produkt­fehlers verletzt, kann vom Hersteller Ersatz von Behand­lungs­kosten sowie die Zahlung eines angemessenen Schmerzens­gelds verlangen. Ein Verschulden müssen Betroffene dem Hersteller dafür nicht nach­weisen. Fest stehen muss nur, dass die Verletzung auf einem Produkt­fehler beruht.

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