Rückruf für Reinhardshof-Käse von Lidl Gefahr von Listerien-Infektion

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Rückruf für Reinhardshof-Käse von Lidl - Gefahr von Listerien-Infektion

Der Discounter Lidl hat bereits am Samstag zwei Sorten Käse der Marke Reinhardshof zurückgerufen. Nach Darstellung des Unternehmens fanden sich in Proben zu viel Listerien. Gefahr besteht vor allem für Kleinkinder, Kranke und Diabetiker.

Rückgabe statt Verzehr

Für gesunde Menschen ist eine Infektion mit Listerien in der Regel harmlos; oft bemerken Betroffene sie gar nicht. Kleinkinder, Schwangere, Kranke und Diabetiker allerdings können an einer Infektion mit den Bakterien schwer erkranken. Vom Rückruf betroffen sind „Reinhardshof Harzer Käse“ und „Reinhardshof Bauern Handkäse mit Edelschimmel“. Geliefert hat den Käse die Prolactal GmbH aus Hartberg in Österreich. Lidl beschränkt den Rückruf nicht auf Packungen mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten, sondern ruft alle Produkte zurück.

Schadenersatz und Schmerzensgeld

Wer nach dem Verzehr von Reinhardshof-Käse an Listeriose erkrankt, kann vom Hersteller Schadenersatz und ein angemessenes Schmerzensgeld verlangen. Anzeichen für diese Infektion sind meist Bauchschmerzen und Durchfall. Im weiteren Verlauf sind lebensbedrohliche Hirnhaut- oder Bauchfellentzündungen möglich.

[Update 16.02.2010] Nach einem Bericht von www.agrarheute.com unter Berufung auf Informationen der Gesundheitsbehörden sind offenbar mindestens sechs Menschen durch Infektionen mit Listerien aus Käse des österreichischen Herstellers gestorben.

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