Rück­ruf für Philips-Reise-Haartrockner Meldung

Bei den fünf Reise-Haartrock­nern HP4829, HP4930, HP4931, HP4940 und HP8296 von Philips kann nach dem Ausschalten der Schalter über­hitzen und im Einzel­fall einen Brand verursachen. In Deutsch­land Österreich und der Schweiz hat Philips knapp 100 000 Haartrockner der Typen 4940 und 8296 verkauft. Jetzt startet das Unternehmen eine Rückruf­aktion.

Bei fünf Reise-Haartrock­nern von Philips kann nach dem Ausschalten der Schalter über­hitzen und im Einzel­fall einen Brand verursachen. Allein in Deutsch­land, Österreich und der Schweiz ruft Philips knapp 100 000 Haartrockner der Typen 4940 und 8296 zurück. test.de informiert.

Schalter kann über­hitzen

Rück­ruf für Philips-Reise-Haartrockner Meldung

Betroffen sind im Einzelnen folgende Geräte:

  • Philips HP4829 Produktions­wochen 0606 bis 1115
  • Philips HP4930 Produktions­wochen 0832 bis 1104
  • Philips HP4931 Produktions­wochen 0832 bis 1104
  • Philips HP4940 Produktions­wochen 0808 bis 1023
  • Philips HP8296 Produktions­wochen 1008 bis 1115

Original-Ton Philips: „In sehr seltenen Fällen können diese Reise­haartrockner in ausgeschaltetem Zustand am Schalter über­hitzen, wenn das Netz­kabel in der Steck­dose steckt.“ Wenn gleich nach dem Fönen der Netz­stecker gezogen wird, bestehe keine Gefahr, erklärte das Unternehmen.

Austausch per Internet

Besitzer von Philips Reise-Haartrock­nern bittet das Unternehmen, Typnummer und Produktions­datum anhand des Typen­schilds auf der Unterseite des Gehäuses oder auf dem Griff zu über­prüfen. Wer eins der vom Rück­ruf betroffenen Geräte hat, kann über die Internetseite www.philips.de/replace oder die kostenlose Hotline 0 800/6 64 83 01 Ersatz anfordern. Philips verspricht, dass Kunden nach der Einsendung inner­halb von 7 bis 10 Wochen­tagen ein Ersatz­produkt erhalten. Besitzer eines Föns, die ihn vor weniger als zwei Jahren gekauft haben, können ihn auch zurück ins Geschäft bringen oder schi­cken.

Schaden­ersatz und Schmerzens­geld

Wer wegen eines Produkt­fehlers einen Schaden erleidet, kann vom Hersteller Ersatz verlangen. Bei Verletzungen hat das Unternehmen auch ein angemessenes Schmerzens­geld zu zahlen. Bei Sach­schäden gilt ein Selbst­behalt von 500 Euro. Ein Verschulden müssen Betroffene dem Hersteller nicht nach­weisen. Voraus­setzung ist nur, dass die Schäden auf einem Produkt­fehler beruhen.

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