Rück­ruf bei Lidl Meldung

An diesem Identitäts­kenn­zeichen ist der Hersteller zu erkennen.

Die bei Lidl verkaufte H-Voll­milch Milbona 3,5% Fett wird in sieben Bundes­ländern zurück­gerufen. Der Grund: Bakterien, die schwere Magen- und Darm­erkrankungen auslösen können. Verbraucher sollten das betroffene Produkt nicht verzehren.

Sieben Bundes­länder und zwei Mindest­halt­barkeits­daten betroffen

Der Hersteller Fude + Serrahn Milch­produkte GmbH und Co. KG ruft halt­bare Voll­milch zurück. Betroffen ist folgendes Produkt:

  • Milbona Halt­bare Voll­milch 3,5% Fett in der 1-Liter-Packung
  • Mindest­halt­barkeits­daten: 07.05.2017 und 08.05.2017
  • Identitäts­kenn­zeichen des Herstel­lers: DE BB 018 EG

Das betroffene Produkt wurde beim Discounter Lidl ausschließ­lich in sieben Bundes­ländern verkauft: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Meck­lenburg-Vorpommern, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen und Schleswig-Hostein. Andere Produkte sind laut Hersteller nicht betroffen.

Rück­ruf wegen Bakterien

Unter der Über­schrift „Wichtige Kunden­information“ teilt Hersteller Fude + Serrahn Milch­produkte – auf lebensmittelwarnung.de, lidl.de und seiner eigenen Webseite – mit, das Unternehmen habe im Rahmen von Eigen­unter­suchungen Bacillus cereus in dem Produkt nachgewiesen. Dieses Bakterium kann zu Erbrechen und Durch­fall führen. „Aufgrund des möglichen Gesund­heits­risikos sollten Konsumenten den Rück­ruf unbe­dingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren“, schreibt der Hersteller.

Verbraucher bekommen Kauf­preis erstattet

Lidl hat das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Kunden, die es bereits gekauft haben, können die Packungen in allen Lidl-Filialen zurück­geben. Der Kauf­preis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Rück­ruf von Lebens­mitteln

Ob Plastikteile im Schokoriegel oder Salmonellen in der Salami − regel­mäßig berichtet die Stiftung Warentest über Rück­rufaktionen bei Lebens­mitteln. Welche Probleme treten am häufigsten auf? Und wie funk­tioniert das Warn­system von Unternehmen und Behörden eigentlich genau? Das erklären wir in unserem Special Rück­ruf von Lebens­mitteln: So gehen Unternehmen und Behörden vor.

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