Rück­ruf bei Hipp Meldung

In „Kinder Früh­stücks-Ringen“ der Marke Hipp wurde Metall­draht entdeckt. Das Unternehmen ruft deshalb Packungen mit dem Mindest­halt­barkeits­datum 05.01.2017 bis 19.04.2017 zurück. Verkauft wurden die betroffenen Produkte im gesamten Bundes­gebiet.

Nur eine Charge betroffen

Der Baby­nahrungs­hersteller Hipp ruft eine Charge „Kinder Früh­stücks-Ringe“ vorsorglich aus dem Handel zurück. Die Getreideringe werden ähnlich wie Müsli oder Corn­flakes zum Beispiel mit Milch gegessen oder in Joghurt oder Frucht­püree gerührt und sind für Klein­kinder ab einem Alter von 15 Monaten gedacht. „Bei eigenen Kontrollen in unserem Labor haben wir Metall­draht in einer Packung gefunden“, erklärt ein Unter­nehmens­sprecher gegen­über test.de. Betroffen vom Rück­ruf ist lediglich Ware mit dem Mindest­halt­barkeits­datum 05.01.2017 bis 19.04.2017.

Kauf­preis wird erstattet

„Wir haben die Händler umge­hend angewiesen, die Packungen aus den Regalen zu nehmen“, so der Hipp-Sprecher. Kunden, die Früh­stücks-Ringe der benannten Charge dennoch bereits gekauft haben, können die Packungen in den Handel zurück bringen und erhalten den Kauf­preis erstattet. Die Produkte wurden deutsch­land­weit angeboten.

Ernste Verletzungen möglich

Vom Verzehr der vom Rück­ruf betroffenen Produkte ist grund­sätzlich abzu­raten. Verschluckte Metall­draht­teile können zu ernsten Verletzungen führen, etwa im Mund-Rachenraum oder in der Speise­röhre. Fremdkörper in Produkten sind insgesamt der häufigste Grund für Rück­rufe – gefolgt von Keimen, fehler­haften Deklarationen und Schad­stoffen. Das zeigen Auswertungen des Online-Portals Lebensmittelwarnung, das Informationen zu Rück­rufen aus ganz Deutsch­land bündelt.

Rück­ruf von Lebens­mitteln

Plastikteile im Schokoriegel, Salmonellen in der Salami − regel­mäßig berichtet die Stiftung Warentest über Rück­rufaktionen bei Lebens­mitteln. Welche Probleme treten am häufigsten auf? Und wie funk­tioniert das Warn­system von Unternehmen und Behörden eigentlich genau? Das erklären wir in unserem Special Rückruf von Lebensmitteln: So gehen Unternehmen und Behörden vor.

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