Rück­ruf bei Edeka Meldung

Edeka ruft Apfelschorle in 0,5-Liter-Flaschen mit zwei bestimmten Mindest­halt­barkeits­daten zurück, die fast bundes­weit verkauft wurden. Sie könnten mit Hefen verunreinigt sein, die die Flaschen im schlimmsten Fall zum Platzen bringen könnten. Die Flaschen wurden in Markt­kauffilialen und bei Edeka angeboten. Reagiert hat Edeka nach eigenen Angaben auf Hinweise von Kunden.

Zwei Mindest­halt­barkeits­daten betroffen

Lebens­mittel­händler Edeka ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucher­schutzes das Getränk „Apfelschorle 0,5 Liter“ der Marke „Gut&Günstig“ zurück. Betroffen sind laut Edeka nur Flaschen mit den Mindest­halt­barkeits­daten 21.02.17 sowie 01.03.17. Diese Flaschen, so Edeka auf Nach­frage, seien generell bundes­weit verkauft worden, nicht jedoch nach Hamburg, Schleswig-Holstein, dem nördlichen Meck­lenburg-Vorpommern sowie dem südlichen Teil von Bayern ausgeliefert .

Gärungs­prozess führt zu Druck­aufbau

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass einige wenige der betroffenen Flaschen während der Herstellung mit Hefen verunreinigt wurden. Die Hefen verursachen einen Gärungs­prozess, der das Getränk eintrübt und zu einem Druck­aufbau in der Flasche führen könne. Durch den Druck könne die Flasche unter ungüns­tigen Bedingungen platzen und so eine mögliche Verletzungs­gefahr bestehen, schreibt Edeka auf seiner Homepage.

Flaschen vorsichtig entsorgen

Verbraucher, die Flaschen zu Hause haben, deren Inhalt getrübt ist und die aufgebläht sind, sollten diese laut Edeka keinesfalls öffnen, sondern umge­hend vorsichtig entsorgen. Nach Angaben des Unter­nehmens wurde die Apfelschorle von der Urstromquelle GmbH & Co KG produziert und vorwiegend bei Markt­kauf und Edeka angeboten.

Erstattung auch ohne Bon

Laut Edeka sollen betroffene Kunden auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kauf­preis in der Einkaufs­stätte erstattet bekommen. Fragen von Verbrauchern beant­wortet der Edeka-Kunden­service täglich von 8 bis 20 Uhr kostenfrei unter der Rufnummer 0 800 - 3 33 52 11 oder per Mail unter info@edeka.de.

Rück­ruf von Lebens­mitteln

Plastikteile im Schokoriegel, Salmonellen in der Salami − regel­mäßig berichtet die Stiftung Warentest über Rück­rufaktionen bei Lebens­mitteln. Welche Probleme treten am häufigsten auf? Und wie funk­tioniert das Warn­system von Unternehmen und Behörden eigentlich genau? Das erklären wir in unserem Special Rückruf von Lebensmitteln: So gehen Unternehmen und Behörden vor.

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