Rück­ruf XOX Veggie-Mix Meldung

Der Snack- und Gebäck­hersteller XOX Gebäck aus Hameln ruft seine Gemüsechips „XOX Edler Veggie-Mix 80 g“ mit dem Mindest­halt­barkeits­datum 05.06.2018 aus dem Handel zurück. Der Grund: Bei Produkt­kontrollen wurden Salmonellen nachgewiesen. Verbraucher sollten die Chips auf keinen Fall essen.

Kunden erhalten Kauf­preis zurück

Die Gemüsechips sind offen­bar im gesamten Bundes­gebiet in den Handel gelangt. Wo genau sie verkauft wurden, etwa in welchen Supermarkt- oder Discounterketten, teilte XOX Gebäck auf Nach­frage von test.de nicht mit. Betroffen ist nach Angaben des Herstel­lers nur Ware mit dem Mindest­halt­barkeits­datum (MHD) 05.06.2018 und der EAN-Nummer 4031446880617. Laut Pressemitteilung sei „die Kontamination auf einen Zulieferer zurück­zuführen“. Verbraucher, die vom Rück­ruf betroffene Packungen bereits gekauft haben, sollten die Chips nicht essen. Sie sollten die Ware entsorgen. Wer sie in den Handel zurück bringt, erhält den Kauf­preis erstattet.

Hohes Risiko für Kinder, Schwangere und Ältere

Salmonellen gehören zu den Krankheitserregern, die über Lebensmittel übertragen werden. Sie können Übel­keit, Erbrechen, Durch­fall, Fieber und Kopf­schmerzen verursachen. Die Symptome halten oft über mehrere Tage an. Riskant sind die Keime für kleine Kinder, Schwangere, Ältere und Menschen, deren Immun­system beispiels­weise durch eine Erkrankung geschwächt ist. Bei schweren Verläufen kann es zu Hirnhaut­entzündungen kommen. XOX Gebäck weist in seiner Presse­mittelung darauf hin, dass Personen, die schwere oder anhaltende Symptome entwickelten und die betroffenen Gemüsechips gegessen hätten, „ärzt­liche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen sollten“.

Im Test über­zeugten nur wenige Gemüsechips

Gemüsechips von 15 Anbietern hat die Stiftung Warentest im vergangenen Sommer getestet – „XOX Edler Veggie-Mix 80 g“ war nicht darunter (zum Test Gemüsechips). Von den geprüften Gemüsechips-Mischungen haben wir nur drei mit der Note Gut bewertet, vier waren mangelhaft. Das Problem: Dreimal wiesen wir bedenk­liche Mengen Acrylamid nach, ein Produkt war stark mit Nitrat belastet.

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