Rück­ruf Rügen­walder Teewurst Meldung

Der nieder­sächsische Wurs­ther­steller Rügen­walder Mühle ruft grobe Rügen­walder Teewurst mit den Mindest­halt­barkeits­daten 12. und 13.05.2015 zurück, die an der Wurst­theke verkauft wurde. In einer Probe der Wurst wurden Escherichia-coli-Bakterien nachgewiesen. Sie können schwere Durchfall­erkrankungen verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder. Abge­packte Rügen­walder-Wurst­produkte aus dem Supermarkt sind nicht betroffen.

Betroffen ist offene Ware von der Bedien­theke

Rück­ruf Rügen­walder Teewurst Meldung

Wer zwischen dem 2. und 30. April grobe Rügen­walder Teewurst an der Bedien­theke gekauft hat, sollte diese nicht mehr verzehren. Im Rahmen einer plan­mäßigen Probe von „Rügen­walder Grobe Teewurst“ wurden die Verotoxin bildenden Erreger Escherichia coli nachgewiesen, die zu schweren Durchfall­erkrankungen führen können. Betroffen ist nur offene Thekenware beziehungs­weise vakuu­mierte Bedienungs­ware in der 625-Gramm-Packung vom Groß­handel mit der Los-Kenn­zeichnung L GE 530302 und den Mindest­halt­barkeits­daten 12. und 13.05.2015. Der Hersteller Rügen­walder Mühle hat nach eigenen Angaben betroffene Ware bereits aus dem Handel zurück­geholt. Abge­packte Wurst aus dem Kühl­regal im Supermarkt wie zum Beispiel Teewurst im Frische-Becher ist nicht von dem Rück­ruf betroffen. Bei Rück­fragen können sich Kunden unter der Telefon­nummer 0 44 03/66-345 an das Service­telefon der Rügen­walder Mühle wenden.

Schwere Gesund­heits­schäden möglich

Die nachgewiesenen E.coli-Bakterien besitzen die Fähig­keit, bestimmte Gift­stoffe zu bilden. Sie heißen Verotoxin produzierende E.coli (Vtec), werden aber auch als Shiga-Toxin produzierende E.coli (Stec) bezeichnet. Einige Stämme dieser Bakterien können schwer verlaufende Durchfall­erkrankungen mit Bauch­schmerzen, Übel­keit und Erbrechen verursachen. Vor allem Säuglinge, Klein­kinder, alte Menschen und abwehr­geschwächte Personen sind gefährdet. Bei fünf bis zehn Prozent der Erkrankten kann sich eine gefähr­liche Folge­erkrankung entwickeln. Beim hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) werden Blutgefäße, rote Blutkörperchen und Nieren geschädigt.

Tipp: Sollten Sie nach dem Verzehr des betroffenen Produkts unter den genannten Symptomen leiden, suchen Sie umge­hend einen Arzt auf und weisen Sie darauf hin, wann Sie die Teewurst gegessen haben.

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