Rück­ruf McCain Meldung

Lebens­mittel­hersteller McCain ruft vorsorglich einige Packungen seiner „McCain Rösti“ mit bestimmten Mindest­halt­barkeits­daten zurück. Grund: Die Rösti könnten weiße, harte Plastikteile enthalten. Betroffene Kunden bekommen den Kauf­preis erstattet.

Zwei Packungs­größen zurück­gerufen

Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucher­schutzes ruft Hersteller McCain bestimmte Packungen der tiefgekühlten „McCain Rösti“ zurück:

  • „McCain Rösti“ in der 450-Gramm-Packung: Chargen-Nummer G 29/10/2015, MHD 10/2017
  • „McCain Rösti” in der 1000-Gramm-Packung: Chargen-Nummer G 21/10/2015, Zeit­fenster 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr, MHD 10/2017.

Das Marken­produkt wird bei verschiedenen Supermarkt-Ketten angeboten. In den betroffenen Chargen sind laut Hersteller vereinzelt weiße Plastikteile gefunden worden. Diese könnten drei bis vier Zenti­meter lange und bis zu einem Zenti­meter breite scharfe Kanten haben, schreibt McCain in einer Verbraucher-Information auf der Unter­nehmens-Home­page. Beim Verzehr bestehe daher „ein gewisses Verletzungs­risiko“. Andere Chargen oder Produkte von McCain seien nicht betroffen.

Rösti entsorgen, Verpackung einschi­cken

Hersteller McCain bittet Verbraucher, die betroffene Produkte gekauft haben, den Packungs­inhalt zu entsorgen. Das Unternehmen erstattet den Kauf­preis. Kunden müssen dafür die Chargen-Nummer der betroffenen Packung sowie ein Foto mit der Chargen-Nummer per Mail an info.germany@mccain.com schi­cken. Alternativ können Verbraucher die leere Verpackung auch per Post an folgende Adresse senden: McCain GmbH, Verbraucher­service „Rösti“, Düssel­dorfer Straße 13, 65760 Eschborn. Die Portokosten werden auch erstattet.

Rück­ruf von Lebens­mitteln

Plastikteile im Schokoriegel, Salmonellen in der Salami − regel­mäßig berichtet die Stiftung Warentest über Rück­rufaktionen bei Lebens­mitteln. Welche Probleme treten am häufigsten auf? Und wie funk­tioniert das Warn­system von Unternehmen und Behörden eigentlich genau? Das erklären wir in unserer Meldung Rückruf von Lebensmitteln: So gehen Unternehmen und Behörden vor.

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