Rückruf Kinderbuggys von Peg in den USA Meldung

Foto: Peg Perego, links der Pliko P3, rechts der Venezia

Foto: Peg Perego, links der Pliko P3, rechts der Venezia

Der Kindersitz- und Kinderwagenanbieter Peg Perego ruft in den USA die Kinderbuggys Peg Perego Pliko P3 und Peg Perego Venezia aus den Jahren 2004 bis 2007 zur Nachbesserung zurück. Hintergrund: 2004 hatte sich ein Kind im Venezia stranguliert, im Jahr 2006 im Pliko P3 beinahe. In Deutschland gibt es keinen Rückruf. Bei Zweifelsfällen bietet Peg Perego Hilfe an.

Durchgerutscht und festgeklemmt

Rückruf Kinderbuggys von Peg in den USA Meldung

Foto: Peg Perego

Die Buggys waren in den USA mit einem Spieltisch ausgestattet. Unter diesem Tisch sind die Kinder durchgerutscht und haben sich verklemmt. Ein Durchrutschschutz war nicht vorhanden. Den will die Firma Peg Perego bei der Rückrufaktion (englisch) jetzt nachrüsten.

Andere Ausstattung in Deutschland

Rückruf Kinderbuggys von Peg in den USA Meldung

Die deutsche Vertretung des Anbieters Peg Perego beteuerte auf Anfrage, dass die Ausstattung der in Deutschland angebotenen Buggy Peg Perego Pliko P3 vergleichbare Unfälle ausschließt Stellungnahme von Peg Perego. Warum der Rückruf nur in den USA vorgenommen wurde, erklärt der Hersteller hier. Der 2004 von der Stiftung Warentest geprüfte Pliko P3 Kinderwagen Kombis: Die Kleinen kommen zu kurz (test 08/2004) besaß statt des Tischs einen Fangbügel. Allerdings wurde der Spieltisch als Sonderzubehör angeboten. Falls also jemand einen Pliko P3 mit Spieltisch besitzt und diesen auch noch nutzt, sollte er sich mit der deutschen Vertretung von Peg Perego in Verbindung setzen: www.peg.de.

Venezia war hier erhältlich

Im Gegensatz zum Pliko P3 war der Venezia in Deutschland unverändert erhältlich. Peg Perego hat sich jedoch dazu entschlossen, in Europa keinen Rückruf zu starten. Dazu sei die Marktbedeutung dieses Modells zu gering gewesen. Doch auch hier bietet die deutsche Vertretung von Peg Perego ihre Hilfe an.

Besser immer anschnallen

Der Todesfall in den USA soll passiert sein, weil das Kind im Buggy nicht angeschnallt war. Peg Perego weist darauf hin, dass Kinder im Buggy immer angeschnallt werden sollten um Risiken von vorn herein zu vermeiden.

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