Rückruf: Berliner Weisse mit Schuss Flaschen können platzen

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Rückruf: Berliner Weisse mit Schuss - Flaschen können platzen

Die Schultheiss Brauerei ruft rund 50 000 Flaschen Berliner Weisse mit Waldmeistergeschmack zurück. Die Flaschen können unter Umständen bersten, Kronkorken unkontrolliert durch die Luft fliegen und der Biermix beim Öffnen überschäumen. Betroffen sind 0,33-Liter Mehrwegflaschen in grünen Sechserpacks mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11.09.2006 und 07.02.2007. test.de sagt, wie Sie mit dem Mixgetränk am besten umgehen.

Defekte Abfüllanlage

Grund für die überschäumenden Bierflaschen ist ein Defekt in der Abfüllanlage. Dadurch ist in den betroffenen Sechserpacks die Hefe nachgegärt. Folglich herrscht in den Flaschen höherer Kohlensäuredruck als sonst. Unter normalen Außenbedingungen schäumt das Mixgetränk beim Öffnen nur über. Das hinterläßt zwar unschöne grüne Bierflecken, ist aber nicht sonderlich gefährlich. Wickeln Sie die Flasche also möglichst in ein Handtuch ein und lösen Sie den Kronkorken vorsichtig. Bei großer Hitze und unter starkem Außendruck können die Flaschen in Ausnahmefällen allerdings bersten.

Zurück zum Händler

Mittlerweile sind alle Restbestände aus den Supermärkten verschwunden. Wer Berliner Weisse Waldmeister von Schultheiss mit dem Haltbarkeitsdatum 11.09.2006 oder 07.02.2007 gekauft hat, bringt sie am besten wieder zum Händler. Das Geld gibts nach Aussagen von Schultheiss auch ohne Kassenbon zurück - sogar für angebrochene Sechserpacks. Wer die Flaschen bereits geöffnet und das Bier getrunken hat, muss sich jedoch nicht weiter sorgen. Laut Angaben des Herstellers besteht keine gesundheitliche Gefahr beim eigentlichen Trinken des Mixgetränks.

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