Banken dürfen für Rücklastschriften kein Entgelt nehmen, hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun erneut bestätigt. Das gilt, wenn zum Beispiel Miete, Rechnungen, Beiträge nicht vom Konto abgebucht werden, weil die Bank dies mangels Kontodeckung verweigert (BGH, Az. XI ZR 245/01). „Dennoch umgehen einige Kreditinstitute die höchstrichterliche Rechtsprechung“, erklärt Maren Geisler, Bankjuristin im Verbraucherzentrale Bundesverband, der dieses Urteil erstritt. So verlangen einige Geld für die Benachrichtigung des Kunden darüber, dass eine Lastschrift nicht ausgeführt wurde, obwohl der Bundesgerichtshof auch das untersagt hat (Az. XI ZR 197/00).

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