Merlot und Cabernet Sauvignon, aber auch andere Rebwein­sorten enthalten geringe Mengen Melatonin. Das haben Wissenschaftler der Universität Mailand herausgefunden.

Melatonin ist ein Hormon, das auch der menschliche Organismus produziert, und zwar in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns. Melatonin wirkt schlaffördernd, es steuert den Tag-Nacht-Rhythmus.

Der Befund aus Italien würde erklären, warum so viele Menschen nach dem Genuss von Rotwein schläfrig werden.

Tipp: Rotwein führt – wie andere Alkoholika auch – zu einem unruhigen, kaum erholsamen Schlaf, der mit einem häufigen Aufwachen verbunden ist. Deshalb sollte Rotwein keinesfalls als Schlaftrunk missbraucht werden.

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