Rosenkohl Meldung

Im Winter rollen die Köpfchen wieder auf die Teller – sattgrün und von feinherbem Aroma. Nach dem ersten Frost bildet Rosenkohl vermehrt Zucker, dann schmeckt er süßer und weniger streng. In den Köpfchen steckt viel drin: Eine 200-Gramm-Portion bietet deutlich mehr Vitamin C als eine Zitrone, auch Folsäure und Ballaststoffe. Rosenkohl enthält auch sogenannte Glycosinolate. Diese Schwefelverbindungen können anti-biotisch wirken, also bei Infekten helfen.

Rosenkohl eignet sich hervorragend als Beilage zu festlichen Fleischgerichten wie Wild und Geflügel, schmeckt aber auch gut zu Lachs, in Aufläufen und Quiches. Die Röschen meistern aber auch Soloauftritte, vor allem in Begleitung von Muskatnuss, Curry, Schafkäse, Speck, Walnüssen oder Pinienkernen.

Tipp: Rosenkohl zerfällt leicht, garen Sie ihn je nach Größe nur 8 bis 12 Minuten. Etwas Brühe oder Zucker im Kochwasser nimmt die Schärfe und Bitterkeit.

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