Robust mit Rollen. Der Ruck­sack Ortlieb Duffle RG holt den Sieg im Test.

Roll­ruck­säcke sind wandel­bare Reise­begleiter: Mit Griff und Rollen ausgestattet, lassen sie sich ziehen. Wird es mal unweg­sam, werden sie auf den Rücken geschnallt. Im Test unserer schweizerischen Part­nerzeit­schrift Saldo schneiden sieben von zehn geprüften Modellen gut ab. Sie mussten etwa Halt­barkeits­tests und Beregnung über­stehen sowie ihre Hand­lich­keit und Kipp­stabilität unter Beweis stellen.

Testsieger Ortlieb

In Deutsch­land ab rund 225 Euro zu haben ist der Sieger Ortlieb Duffle RG mit 60 Liter Volumen. Er war im Test besonders robust und wasser­dicht und blieb innen auch bei starkem Regen trocken.

So hat Saldo getestet

Mithilfe von zwei Maschinen wurden die Roll­ruck­säcke einem Härtetest unterzogen: Die Rollen mussten 25 Kilo­meter auf ebenem und holp­rigem Unter­grund über­stehen, und die Teleskopgriffe wurden 5000-mal ein- und ausgefahren.

Samsonite günstig und gut

Der bei uns ab rund 130 Euro erhältliche Samsonite Paradiver Light Duffle Bag mit 51 Liter Volumen ist der güns­tigste gute Roll­ruck­sack im Test.

Osprey und Eagle Creek fallen durch

Zwei Roll­ruck­säcke waren ungenügend. Beim Osprey Sojourn 60 wackelten bald die Rollen und der Teleskopf­griff ließ sich nicht mehr fixieren. Und der Eagle Creek Cargo Hauler Rolling Duffel hat keinen Teleskopgriff, was das Ziehen unbe­quem macht. Weiterer Minus­punkt: Der Pack­inhalt lässt sich nicht fest­zurren, was beim Tragen unangenehm sein kann.

Roll­koffer lassen sich einfacher bepacken als Roll­ruck­säcke

Teil der Prüfungen war auch, wie gut sich die Ruck­säcke bepacken lassen. Fazit der Schweizer Tester in diesem Prüf­punkt: Roll­koffer lassen sich einfacher befüllen als die Ruck­säcke. Die etwas mühselige Bepackung kostete auch den Testsieger die Note Sehr gut. Wer sein Gepäck kaum tragen muss, ist daher mit einem Koffer besser dran, so das Fazit der Schweizer Tester.

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