Tipps

Vor dem Kauf:

  • Bremsen. Probieren Sie, ob Sie gut mit den Bremsen umgehen können. Sie sollten den Brems­hebel vom Hand­griff aus leicht erreichen und prüfen, ob er Ihnen auf die Finger schlägt, wenn Sie die Fest­stell­bremse lösen.
  • Beladen. Fahren Sie den Rollator mit Beladung über eine kleine Schwelle. Beob­achten Sie, ob sie ihn gut hinüber­bekommen oder ob er kippt.
  • Verstauen. Achten Sie auf geringes Gewicht und einfache Faltung, wenn Sie den Rollator oft im Auto oder der Bahn verstauen möchten.
  • Vergleichen. Im Online­handel kosten Rollatoren oft deutlich weniger als im Sanitäts­haus. Um Einstellung und Einweisung müssen Sie sich dann selbst kümmern. Einige Modelle kommen komplett installiert: Aus der Packung nehmen, Griff­höhe einstellen, fertig.

Im Alltag:

  • Höhe einstellen. Stellen Sie sich aufrecht und mit hängenden Armen an Ihren Rollator. Die Hand­griffe sollten im Regelfall in Höhe Ihrer Hand­gelenke einge­stellt sein. Bei einigen Modellen lässt sich diese Einstellung markieren und so nach dem Trans­port leicht wieder­finden. Experten nennen das Memory-Funk­tion.
  • Aufrecht gehen. Laufen Sie möglichst aufrecht und zwischen den Seiten­teilen des Rollators. Halten Sie den Abstand zu Ihrer Gehhilfe minimal, dadurch haben Sie mehr Halt und Ihr Gefährt besser im Griff.
  • Hindernis über­winden. Fahren Sie schräg an kleinere Hinder­nisse heran und schieben Sie jedes der beiden Vorderräder einzeln über die Kante. Wenn vorhanden können Sie auch die Ankip­philfe nutzen, einen Tritt­hebel an der Rück­seite. Scheitern Sie an höheren Bord­steinen, dann suchen Sie eine Stelle, an der die Gehwegkante abge­senkt ist, und weichen sie dorthin aus.
  • Bus fahren. Schnallen Sie den Rollator an, wenn Gurte im Bus dafür vorgesehen sind. Auch wenn die Verlockung groß ist: Nutzen Sie den Rollator nicht als Sitz­platz. Das kann im fahrenden Bus leicht zu Unfällen führen.

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