Einkaufen: Achten Sie darauf, dass der Schinken frisch aussieht. Bei verpackter Ware sollten die Scheiben gleichmäßig dünn geschnitten und sorgfältig hergerichtet sein.

Lagern: Verpackter roher Schinken hält sich bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum, wenn er konsequent gekühlt und die Packung nicht geöffnet wird. Zwei Serrano-Schinken im Test machen da eine Ausnahme – Viva Fiesta und Espuña sind nicht kühlpflichtig. Angebrochene Packungen mit rohem Schinken sollten immer direkt nach der Mahlzeit in den Kühlschrank. Dort sollte er dann etwa drei Tage in gutem Zustand bleiben. Decken Sie ihn währenddessen mit Folie ab.

Servieren: Nehmen Sie rohen Schinken nur wenige Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Die dünnen Scheiben kommen rasch auf Raumtemperatur. Legen Sie Reste möglichst schnell wieder in Kühlschrank, sobald der Schinkenhunger gestillt ist.

Reste verwerten: Schinkenreste verleihen vielen Speisen mit Nudeln, Kartoffeln, Reis und Gemüse eine herzhafte Würze. Geben Sie den Schinken am besten in das fertige Gericht. Vermeiden Sie es, gepökelte Schinkensorten wie Schwarzwälder Schinken oder Serrano stark zu erhitzen. Dabei können sich nämlich die Nitritpökelsalze in krebserregende Nitrosamine umwandeln. Beim Parma-Schinken, der nicht gepökelt ist, besteht dieses Risiko nicht.

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