Schwarzwälder: Von gut bis ausreichend

Testsieger: Bei den Schwarzwälder Schinken schneidet das Bioprodukt von Tannenhof am besten ab, gefolgt vom konventionellen Schinken Schwarzwaldrauch von Lidl. Edeka hat den überzeugenden Schinken von Bio-Wertkost leider aus dem Sortiment genommen.

Kritisches: In einer von 27 Schinkenpackungen von Rewe/ja! fanden die Tester einen organischen Fremdkörper – groß wie eine Himbeere, oval, braun, von faseriger, derb-elastischer Struktur. Unsere Spezialisten konnten das Klümpchen nicht identifizieren und stuften es als ekelerregend ein. Diese Einzelpackung hätte nicht verkauft werden dürfen.

Schadstoffe: Rauch konserviert Schwarzwälder Schinken und verleiht ihm typische Noten. Doch durch falsches Räuchern können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Einige PAK wirken krebserregend. Wir wiesen in allen Schwarzwälder Schinken nur geringe Gehalte davon nach. Sie lagen weit unter dem gesetzlichen Höchstgehalt.

Traditionsmarken auch beim Discounter: Die Firmen Adler, Abraham, Bö­singer, Tannenhof und Wein produzieren neben ihren Hausmarken auch Eigenmarken für Discounter und Supermärkte. Das verrät das Identitätskennzeichen. Haben Schinken mit gleichem Kennzeichen die gleiche Qualität? Im Test sind sie sich mal mehr, mal weniger ähnlich.

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