Parma: Alle im Test sind gut

Testsieger: Der Parma-Schinken Prima Vera (Bio) bekam die Ausnahmenote sehr gut in der sensorischen Beurteilung: „kräftige Fleischnote“, „sehr kräftig aromatisch gereift“, „leicht hefig“ – der Parma-Charakter ist ausgeprägt.
Alle anderen sechs Parma-Schinken im Test überzeugten auch in Aussehen, Geruch, Geschmack, Mundgefühl. Liebhaber schätzen Parma-Schinken, weil er als sehr mild und
zart gilt. Er wird nur gesalzen – ohne Nitrat und Nitrit. Danach muss er lange reifen.

Kritisches: Stark im Geschmack, schwach in der Kennzeichnung – bei Prima Vera gab es viel Kritik am Etikett. So war etwa die Schutzatmosphäre nicht deklariert. Das sauerstofffreie Gasgemisch schützt abgepackte Schinken vor Verderb. Und auf dem Etikett stand „Parma Skinken“ statt „Parma-Schinken“. Verständnisprobleme auch beim Veroni: Auf der Packung fand sich kein Wort auf Deutsch.

Herkunft stimmt: Stammt das Fleisch der Parma-Schinken wirklich von Schweinen aus Nord- und Mittelitalien? Mit Detektivmethoden haben wir es auf Spuren seiner Heimat untersucht. Wir überprüften die ortstypischen Mengenverhältnisse der sogenannten Isotope von Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff. Fazit: Die Isotopen-Muster gaben keinen Hinweis auf Schummeleien bei der Fleischherkunft.

Dieser Artikel ist hilfreich. 986 Nutzer finden das hilfreich.