Robo-Advisors bieten auto­matisierte Vermögens­verwaltung mit Fonds. In der jungen Branche ist vieles in Bewegung: ein neuer Anbieter, Koope­rationen und eine Schließung. test.de bringt eine Über­sicht über die neuen Entwick­lungen.

Neu: Pixit der Targo­bank

Die Targo­bank ist mit dem neuen Robo-Advisor Pixit am Start: targobank-pixit.de. Es gibt fünf verschiedene Portfolios, ihre Gewichtung wird regel­mäßig angepasst. Sie sind bestückt mit ETF, börsen­gehandelten Fonds. Die Vermögens­verwaltung kostet ja nach Anla­gebetrag zwischen 0,8 und 0,99 Prozent pro Jahr plus Fonds­kosten. Sparpläne sind ab monatlich 100 Euro möglich, Einmal­anlagen ab 5 000 Euro.

Ausgeweitet: Pax-Investify

Der Robo-Advisor Investify bietet mit der kirchlichen Pax-Bank nach­haltige Anlagen an: pax-investify.com. Bisher gab es bei Investify schon einen ethischen Anla­gebau­stein, der als Beimischung gewählt werden konnte. Die Koope­ration erlaubt nun ein komplettes, ethisch ausgerichtetes Portfolio mit ETF und aktiv gemanagten Fonds. Der Robo kostet 1 Prozent pro Jahr, ab 100 000 Euro 0,8 Prozent, hinzu kommen die Fonds­kosten.

Neue Zusammen­arbeit: Quirion

Der Robo-Advisor Quirion arbeitet jetzt mit dem Zinsportal Savedo zusammen: quirion.de. Sparer können ihre Zins­anlage um ein Fond­sport­folio bei Quirion erweitern. Quirion hatte im Test Robo-Advisors ein Gut. Ein Nach­trag zum Test: Wir hatten moniert, dass Anleger sich bei Kündigung nur das Geld auszahlen, aber nicht die Fonds über­tragen lassen konnten. Das ist jetzt möglich.

Beendet: Werth­stein

Der Robo-Advisor Werth­stein, erst Anfang 2018 gestartet, zog sich zum Jahres­ende vom Markt zurück. Die Portfolios der Kunden wurden wahl­weise aufgelöst, auf eine andere Bank oder den Robo-Advisor Solidvest über­tragen. Solidvest bietet Vermögens­verwaltung mit Einzel­titeln an und war daher nicht im Test dabei.

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