Robo-Advisor-Vergleich Digitale Vermögens­verwaltung im Test

21.06.2021
Robo-Advisor-Vergleich - Digitale Vermögens­verwaltung im Test
Kontaktlos. Der Robo Advisor im Haus erspart den Gang zur Bank. © Getty Images / Coneyl Jay

„Auto­matisierte Vermögens­verwaltung“ – das klingt gut. Doch unser Robo-Advisor-Vergleich zeigt: Es gibt große Unterschiede hinsicht­lich Kosten und Qualität der Anlage­vorschläge.

Robo-Advisor-Vergleich

  • Alle Testergebnisse für Robo-Advisor mit Portfolio von 40000 Euro 07/2021
  • Alle Testergebnisse für Robo-Advisor mit Portfolio von 100000 Euro 07/2021
Für 3,50 € freischalten
Inhalt
Liste der 50 getesteten Produkte
Robo-Advisor mit Portfolio von 40000 Euro 07/2021
  • Cominvest
  • Evergreen
  • Fidelity Wealth Expert
  • Fintego
  • Fyndus
  • Gerd Kommer Capital
  • Ginmon
  • Growney
  • Investify
  • Kapilendo
  • Minveo
  • Oskar.de
  • Peningar
  • Pixit
  • Quirion
  • Robin
  • Scalable
  • Scalable
  • Smavesto
  • VisualVest
  • Vividam
  • VTB Invest
  • Warburg Navigator
  • Whitebox
Robo-Advisor mit Portfolio von 100000 Euro 07/2021
  • Cominvest
  • Evergreen
  • Fidelity Wealth Expert
  • Fintego
  • Fyndus
  • Gerd Kommer Capital
  • Ginmon
  • Growney
  • Investify
  • Kapilendo
  • LAIC
  • Liqid
  • Minveo
  • Oskar.de
  • Peningar
  • Pixit
  • Quirion
  • Robin
  • Scalable
  • Scalable
  • Smavesto
  • VisualVest
  • Vividam
  • VTB Invest
  • Warburg Navigator
  • Whitebox

Robo Advisor: Kein Berater, sondern Verwalter

Advisor heißt auf Deutsch Berater. Dabei ist der Robo-Advisor eher ein Vermögens­verwalter in Form eines Computer­programms. Der Robo arbeitet nach stan­dardisierten Verfahren und meist nach bestimmten, ihm vorgegebenen Algorithmen. Anlage­vorschläge macht er häufig auf Fonds­basis. Sein größter Vorteil: Der Robo-Advisor erspart lästige Bank­gänge. Anleger können ihn bequem von zu Hause aus nutzen – PC oder Laptop genügen.

Tipp: Der Markt der Robo Advisors ändert sich ständig. Im Unter­artikel Neues aus der Welt der Robo Advisors informieren wir Sie regel­mäßig über neueste Entwick­lungen.

Das bietet der Robo-Advisor-Test

Test­ergeb­nisse.
Die Tabellen zeigen Bewertungen der Stiftung Warentest für die Portfolio­vorschläge von 25 Robo-Advisors. Die Robo-Advisors im Test, darunter Quirion und Oskar, sollten Anla­geempfehlungen für Portfolios von 40 000 Euro und für 100 000 Euro abgeben. Die Noten reichen von Sehr gut bis Mangelhaft.
Hintergrund und Tipps.
Wir sagen, ab welchen Summen man Robos nutzen kann, in welche Finanz­produkte sie investieren, und was die digitale Vermögens­verwaltung kostet. Und wir zeigen, welche Robo-Anbieter auch eine nach­haltige Portfolio-Variante anbieten.
Heft­artikel.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 7/2021.

Kompletten Artikel freischalten

Test Robo-Advisor-Vergleich

21.06.2021

Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 10 Seiten).

3,50 €
Ergebnisse freischalten

Wie funk­tioniert die digitale Vermögens­verwaltung?

Zuerst müssen Robo und Anleger sich kennen­lernen. Das Programm fragt zunächst nach Anlage­wunsch, Risiko­bereitschaft, finanziellen Verhält­nissen und bisherigen Kennt­nissen des Anlegers – und schlägt dann ein Portfolio vor. Ist dieser mit dem Anlage­vorschlag einverstanden, kann es losgehen: Vermögens­verwaltungs­vertrag abschließen, Depot eröffnen. Zunächst legt der Robo das Geld so an wie vorgeschlagen, bei späteren Umschichtungen handelt er alleine, ohne vorherige Abstimmung mit dem Anleger oder der Anlegerin.

Eignen sich Robo Advisors auch für Anfänger?

Aus unserer Sicht eignet sich die Geld­anlage per Computer nur für Anleger und Anle­gerinnen, die sich mit Fonds und ETF schon ein wenig auskennen.

Wie hat die Stiftung Warentest die Robos getestet?

Muster­kunde. Um die Robo-Advisors zu testen, haben wir einen virtuellen Muster­kunden losgeschickt, der einmal 40 000 Euro und einmal 100 000 Euro anlegen wollte.

Mängel. Anlage­vorschläge, Daten­schutz­regeln und Vertrags­bedingungen haben wir auf Mängel abge­klopft.

Benotung. Hier legten wir das größte Gewicht auf die Produkt- und Kosten­information. Anleger und Anle­gerinnen sollen schließ­lich wissen, worauf sie sich einlassen. Auch die Höhe der Kosten hatte großen Einfluss auf das Qualitäts­urteil, denn Kosten mindern direkt die Ertrags­chancen. Die Unterschiede waren riesig: Der güns­tigste Robo Advisor im Test kostete inklusive Fonds­kosten 0,59 Prozent, der teuerste 2,49 Prozent. Beim Portfolio­vorschlag erwarteten wir ein breit gestreutes, gut diver­sifiziertes Depot. Nicht alle Robo Advisors im Test haben das geschafft.

Gab es große Qualitäts­unterschiede im Robo-Advisor-Vergleich?

Es gab alle Noten, von Sehr gut bis Mangelhaft. Häufiger Grund für eine schlechte Note: zu hohe Kosten. Die Testsieger sind durchweg günstig und haben gute Bewertungen in dem Bereich Produkt- und Kosten­information.

Wie wichtig war die Rendite für die Testnote?

Wir haben uns angesehen, wie sich der Wert des Portfolios im Lauf des vergangenen Jahres entwickelt hat. Doch der Robo mit der höchsten Rendite ist nicht zwingend auch der beste. Wer die gute Rendite mit einem zu hohen Risiko erkauft, kann beim nächsten Crash der höchste Verlust­bringer sein. Die Rendite floss daher nicht in unsere Note ein. Wir haben statt­dessen geprüft, ob die Portfolio­vorschläge sinn­voll sind.

Nutzer­kommentare, die vor dem 15. Juni 2021 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung.

Jetzt freischalten

Test Robo-Advisor-Vergleich

21.06.2021

Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 10 Seiten).

3,50 €

Wie wollen Sie bezahlen?

  • test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben
  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen

Preise inkl. MwSt.

Fragen zum Kauf beantworten wir in unserem Hilfe-Bereich.

Warum ist dieser Artikel kostenpflichtig?

Die Stiftung Warentest

  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 3 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.
  • Mehr zum Thema

    Sparziel 100 000 Euro So viel müssen Sie auf die Seite legen

    - Wer träumt nicht davon, 100 000 Euro auf dem Konto zu haben? Wir zeigen Ihnen, wie viel Sie sparen müssen, damit es klappt!

    Raisin Invest ETF Configurator Ein Helfer fürs ETF-Portfolio

    - Das Fintech Raisin bietet mit dem Raisin Invest ETF Configurator einen neuen ETF-Portfolio-Helfer an. Die Stiftung Warentest hat sich das Angebot angeschaut.

    ETF Emerging Markets Small Cap Kleine Aktien aus Schwellenländern fürs ETF-Depot

    - Inno­vative Firmen aus Ländern wie Taiwan und Indien haben Erfolg – nicht nur mit Mikrochips. Finanztest sagt, wie Sie mit ETF auf Schwellenländer-Indizes Vielfalt ins...