Angebot im Urlaubs­land: Nummer behalten

Nicht nur die Preis­ober­grenzen sinken inner­halb der EU ab dem 1. Juli. Erst­mals können Kunden einen alternativen Roaminganbieter in ihrem Urlaubs­land auswählen, ohne dass sie ihre Sim-Karte und damit auch die Rufnummer wechseln müssen. Eine entsprechende Vorgabe der EU-Komission verpflichtet die Tele­kommunikations­unternehmen, solche Angebote zuzu­lassen. Die EU verspricht sich davon einen höheren Wett­bewerb und letzt­lich sinkende Preise für die Urlauber, die dann etwa so viel bezahlen sollen wie Einheimische.

Angebote noch unklar. Wie genau die Angebote im jeweiligen Urlaubs­land aussehen, ist derzeit noch nicht klar und auch nicht, ob sie sich preislich tatsäch­lich auf Inlands­niveau bewegen und sich wirk­lich für den einzelnen Urlauber lohnen.

Provider fragen. Wer sich für einen alternativen Roaming­tarif aus dem Urlaubs­land interes­siert, sollte bei seinem deutschen Provider anfragen, mit welchen ausländischen Anbietern er koope­riert und wie genau die Konditionen dort aussehen.

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