Gebührenfallen: So begrenzen Sie Roaming­kosten

  • Anbieter kontaktieren. Erfragen Sie vor der Reise die Auslands­preise Ihres Tarifs beim Anbieter oder sehen Sie die Konditionen auf dessen Internetseite ein.
  • Daten­verkehr aus. Deaktivieren Sie im Ausland den mobilen Daten­verkehr, wenn Sie gerade nicht im Internet surfen wollen. Sonst können Apps im Hintergrund Volumen verbrauchen.
  • WLan nutzen. Verwenden Sie WLan-Netze in Hotels oder Cafés. Um Ihre Daten in öffent­lichen Netz­werken vor dem Zugriff Fremder zu schützen, sollten Sie eine verschlüsselte Verbindung aufbauen. Das geht etwa mit Virtual-Private-Network-Apps – auf App-Platt­formen mit dem Suchkürzel „VPN“ zu finden.
  • Apps statt SMS. Wenn Sie im WLan sind, schreiben Sie Nach­richten nicht per SMS, sondern via E-Mail oder Messenger-App. So fallen keine Kosten an.
  • Schweiz und Türkei. Da diese Länder nicht zur EU gehören, können dort hohe Roaming­kosten entstehen. Auslands­pakete sind oft die güns­tigere Alternative.
  • Kostenfalle Dritt­staaten. Manche Tarife erlauben zwar güns­tige Anrufe nach Deutsch­land und im Reise­land, sind aber teurer bei Gesprächen in andere EU-Länder.
  • Schiffe und Flugzeuge. Die bord­eigenen Mobil­funk­netze sind nicht an EU-Ober­grenzen gebunden. Hier kann es sehr teuer werden. Informieren Sie sich deshalb unbe­dingt vor der Reise über die anfallenden Preise für Telefonate, SMS und Daten­verkehr.
  • Verstöße melden. Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr Mobil­funkanbieter sich nicht an die EU-Preis­vorgaben hält, kontaktieren Sie die Bundes­netz­agentur: www.bundesnetzagentur.de.

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